TSZ muss die Angst vor der Liga ablegen

Latein-Formationstanz: Die Nienburger belegen beim Zweitliga-Auftakt nur den siebten Platz

Nienburg (df). Gestern Morgen um acht Uhr traf der Mannschaftsbus des 1. TSZ wieder in Nienburg ein – mit einem enttäuschten Trainer Rainer Bormann. Die Premiere in der 2. Bundesliga am Sonnabend war nicht so verlaufen, wie es sich der Trainer der Lateintanz-Formation erhofft hatte: Beim Auftakt in Rheinstetten-Mörsch bei Karlsruhe reichte es für die TSZ-Mannschaft nur zu Platz sieben unter acht Teams.

„Unsere Stellprobe zu Beginn war bereits sehr unruhig, uns hat die nötige Konzentration gefehlt“, analysierte Bormann. Die Vorrunde verlief ordentlich, das kleine Finale deutlich besser. Bormann, der von Co-Trainer Steffen Fitzpatrick unterstützt wurde, wäre es umgekehrt lieber gewesen: „Vielleicht wären wir dann ins große Finale gekommen.“

Melanie Höper und Simon Bultmann, die nach einjähriger Pause ihr Comeback feierten, bescheinigte Bormann eine „solide Leistung“. Vor dem Hintergrund der vielen krankheitsbedingten Ausfälle in der Vorbereitung wollte Bormann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Für die nächsten Auftritte wünscht sich der Coach, dass die Mannschaft wieder souveräner tanzt und die Angst vor der neuen Liga ablegt. Den Trainingsschwerpunkt legt er in den nächsten Übungseinheiten auf „Highlights, Emotionen und Bilder“.

Das nächste Zweitliga-Turnier findet am 23. Januar in Backnang statt.

Comments are closed.