Alle guten Dinge sind drei

Zum Dritten mal im Folge tanzte das A-Team um den Trainer Rainer Bormann beim heutigen Turnier in Nienburg auf Platz 2 und sichert sich damit auch in der Tablle weiterhin den 2. Platz.

Das Ergebnis aus Nienburg:

1. Ars Nova Verden 1 1 1 1 1
2. 1. TSZ Nienburg 2 2 2 4 2
3. GGC Bremen 3 3 3 2 3
4. Blau Gold Bremen 5 4 4 5 4
5. TSC Nienburg 4 5 5 3 5
6. TSK Buchholz 6 6 6 6 6
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7. TSC Schwarz-Gold Göttingen 7 8 9 7 8
8. 1. Latin Team Kiel 9 9 7 8 7
9. TTC Oldenburg 8 7 8 9 9

Nicht vergessen am  24. März richtet das 1. TSZ Nienburg das diesjährige Heimturnier. Morgen startet dazu der Vorverkauf der Eintrittskarten. Weitere Infos dazu folgen….

TSZ-Formation hat Blut geleckt

Oldenburg (bg). Durchweg zufriedene Gesichter gab es bei den beiden Nienburger Latein-Formationen nach dem zweiten Oberliga-Turniertag in Oldenburg zu sehen. Die Mannschaft des 1. TSZ Nienburg sicherte sich nach einer herausragenden Final-Leistung erneut den zweiten Platz, die Tänzer des TSC Blau-Gold zogen ins große Finale ein, am Ende reichte es für den fünften Rang.

Die Mannschaft vom 1. TSZ schnupperte sogar am Turniersieg, zwei Wertungsrichter gaben der Nienburger Formation die Bestnote. Beim Auftaktturnier in Bremen hatte es noch fünf Mal die zweitbeste Wertung gegeben. „Unsere Kurve zeigt nach oben, jetzt haben wir Blut geleckt“, sagt Trainer Rainer Bormann. „Wir wollen mindestens noch ein Turnier gewinnen.“

Dabei hatte es nach der Vorrunde alles andere als nach einem guten Ergebnis ausgesehen. Eine eher durchwachsene Vorstellung reichte dem Team um Pascal Küttner aber, um mit fünf anderen Teams ins große Finale einzuziehen. „Wir haben in der Vorrunde viele Schrittfehler und Unkonzentriertheiten gehabt“, bemängelte der Coach. „Im Finale haben wir sehr synchron und geschlossen getanzt, bei den Highlights haben wir aber noch deutlich Luft nach oben.“ In der kommenden Woche soll weiter am Feinschliff gearbeitet werden, damit schon beim nächsten Turnier das Spitzenteam Ars Nova angegriffen werden kann. „Wir wollen unsere Performance weiter ausbauen, dann kann es auch mit dem ersten Platz klappen.“

Sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung seiner neu formierten Mannschaft ist auch TSC-Trainer Lars Bankert. „Wir haben im Finale alles rausgehauen, was geht“, berichtet der Coach. „Unser Ziel war unseren fünften Platz vom ersten Turniertag zu bestätigen, das ist uns gelungen.“

Beide Nienburger Formationen blicken nun hoffnungsvoll auf das Heimturnier am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der MTV-Halle. Ausrichter ist der TSC Blau-Gold Nienburg. „Mit dem eigenen Publikum im Rücken, wollen wir versuchen in die Phalanx der Top vier einzufallen“, gibt Bankert als Marschroute vor. Auch sein Trainer-Kollege Rainer Bormann hofft auf die Unterstützung des Publikums, um vielleicht schon am Sonntag den ersehnten Turniersieg zu feiern. „In Nienburg zu gewinnen wär natürlich richtig genial.“

DIE HARKE 06.02.2012

2. Turnier – 2. Platz

Das A-Team um Trainer Rainer Bormann tanzte beim 2. Turnier der Saison in Oldenburg wieder auf Platz 2

1. Ars Nova Verden 21113
2. 1. TSZ Nienburg 13241
3. GGC Bremen 62322
4. TSZ BG Bremen 44434
5. TSC BG Nienburg 36655
6. TTC Oldenburg 55566
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7. Buchholz 78787
8. Kiel 97879
9. Göttingen 89998

Das TSC will nötige Aggressivität zeigen

Nienburg (bg). Für die beiden Nienburger Latein-Tanzformationen vom 1. TSZ und dem TSC Blau-Gold steht am Sonnabend um 15 Uhr in Oldenburg der zweite Turniertag der Oberliga-Saison auf dem Programm.

Nach dem etwas überraschenden zweiten Platz zum Saisonauftakt will die TSZ-Lateinformation von Trainer Rainer Bormann versuchen, an die starken Leistungen anzuknüpfen und ihre Position im Teilnehmerfeld zu bestätigen. „Ein vierter Platz wäre zufriedenstellend, aber natürlich wollen wir mehr“, gibt der Coach als Marschroute vor. In den vergangenen Trainingseinheiten wurde fleißig an der Choreografie „Crazy in Latin“ gefeilt, besonderer Wert galt der Bildentwicklung und Synchronität. „Wir haben hart gearbeitet, nun wird sich zeigen, ob es sich gelohnt hat.“ Bormann schenkt den gleichen acht Paaren das Vertrauen, die schon am ersten Turniertag die Wertungsrichter überzeugte. „Das Team hat sich gefunden.“ Dass das gesamte Teilnehmerfeld in dieser Saison besonders dicht zusammenliegt, zeigte sich am ersten Turniertag. Erst nach einer Zwischenrunde standen die vier Finalisten fest. Knapp verpasst wurden die Top vier von den Tänzern des TSC Blau-Gold. Nach anfänglicher Enttäuschung überwog am Ende doch die Freude, schließlich zeigte die neu zusammengestellte Formation eine gute Leistung und lieferte sich ein Duell auf Augenhöhe. Trainer Lars Bankert ist optimistisch, dass sein Team diese Leistung bestätigen und angreifen wird. „Wir haben viel Zeit in die Video-Analyse und den Feinschliff der Choreographie investiert“, berichtet der TSC-Coach. „In Oldenburg müssen wir mit der nötigen Aggressivität und einem starken Ausdruck ins Turnier gehen.“ Minimalziel ist ebenfalls das Erreichen des großen Finals. In die Mannschaft rückt die erfahrene Turniertänzerin Anne-Wienke Beranek.

Heute „Risiko-Premiere“ des TSC

Formationstanz Auftakt für Zweitliga-Standardteam / Oberliga startet morgen in Bremen

Die Ni­en­bur­ger For­ma­ti­ons­tän­zer des 1. TSZ und TSC Blau-Gold star­ten an die­sem Wo­chen­ende in die neue Sai­son.

2. Bun­des­liga Stan­dard

­Der TSC Blau-Gold star­tet am heu­ti­gen Sonn­abend in sein drit­tes Zweit­liga-Jahr. Wenn es in Kas­sel al­ler­dings um 18.30 Uhr vor die Wer­tungs­rich­ter geht, ist die Span­nung groß. Schließ­lich prä­sen­tiert der Vor­jah­res­vierte mit „It‘s ti­­me“ ein neues Pro­gramm mit ei­ner sehr durch­gän­gi­gen Mu­sik, das wahr­schein­lich im Ver­gleich zur Kon­kur­renz mit dem schnells­ten Auf­tritt ein­her­ge­hen wird. „­Genau darin liegt das Ri­si­ko“, weiß Trai­ner Pe­ter Krü­ger, der sich selbst als Tän­zer zurück­zog und so­mit voll auf seine be­treu­ende Auf­gabe kon­zen­trie­ren kann.

­Die Ni­en­bur­ger um Ka­pitän Den­nis Rich­ter ge­hen mit ei­nem stark ver­jüng­ten Team in den Wett­kampf, ge­rade ein­mal sechs be­währte Kräfte sind ge­blie­ben. Die ei­gene Ner­vo­sität gilt es also in den Griff zu be­kom­men, was bei der Ge­ne­ral­probe in Hol­torf am ver­gan­ge­nen Sonn­tag teils nicht ge­lang; die Mann­­schaft be­steht aus zehn Da­­men und acht Her­ren, die im Schnitt ge­rade ein­mal 21 Jahre alt sind.

­Des­halb stan­den in die­ser Wo­che noch­mals zwei sehr in­ten­sive Ü­bungs­ein­hei­ten an. Krü­ger: „Wir sind gut vor­be­rei­tet. Außer­dem wird uns die hel­lere Halle in Kas­sel ent­ge­gen­kom­men. Das große Fi­nale ist un­ser Ziel, ein Muss.“ Bei der neuen Cho­reo­gra­fie, die „Udo Jür­gens“ ab­lös­te, ver­ließ sich der Ver­ein auf die große Er­fah­rung sei­ner in­ter­na­tio­nal er­folg­rei­chen Trai­ne­rin Ariane Schieß­ler.

O­ber­liga La­tein

In Bre­men kommt es am Sonn­tag zum Ni­en­bur­ger Stadt­du­ell zwi­schen dem 1. TSZ und dem TSC Blau-Gold. Be­ginn in der Stadt­halle an der Bür­ger­weide ist mor­gen um 16 Uhr. Neun For­ma­tio­nen tre­ten ge­gen­ein­an­der an.

Nach dem Ab­stieg aus der Re­gio­nal­liga be­fin­det sich das 1. TSZ Ni­en­burg in ei­nem Neu­auf­bau, von den 22 Tän­zern stam­men le­dig­lich noch sechs aus dem al­ten Stamm. Coach Rai­ner Bor­mann gibt sich vor dem Sai­son­start vor­sich­tig und peilt einen Platz im Mit­tel­feld an. Ge­rade die ver­gan­ge­nen vier Wo­chen lie­fen nicht wunsch­gemäß, da sein A-Team we­gen Krank­hei­ten oft nicht in kom­plet­ter Be­set­zung trai­nie­ren konn­te.

­Grundsätz­lich ist der Trai­ner­stab, zu dem auch wie­der Fran­ziska Be­cker gehört, aber mit der Vor­be­rei­tung zu­frie­den. „Es hat sich eine Ein­heit ge­fun­den, in der Po­ten­zial steckt. Es wird aber noch zwei, drei Jahre dau­ern, bis wir da hin­kom­men, wo wir schon ein­mal wa­ren“, sagt Bor­mann. Die TSZ-For­ma­tion um Ka­pitän Pas­cal Kütt­ner star­tet mit „­Crazy in La­tin“ und kehrt zu den Wur­zeln zurück; mit der Cho­reo­gra­fie schaffte es der Ver­ein im Jahr 2007 in die 2. Bun­des­li­ga. Das Pro­gramm mit der wär­me­ren Mu­sik passe zu der ak­tu­el­len jün­ge­ren Be­set­zung, sind sich die Ver­ant­wort­li­chen si­cher. Bei den Kostü­men wurde nur in die Her­ren-Gar­de­robe in­ves­tiert.

Das A-Team des TSC Blau-Gold nahm für seine neue Cho­reo­gra­fie „Chains“ größere Kos­ten in Kauf: Der bis­he­rige Trai­­ner Lars Ban­kert wird von Marc Oli­­ver Liesch un­ter­stützt. Zu­­dem gehört Oli­­ver Ti­en­ken – be­­kannt aus „­­Star Sear­ch“ und „Let‘s Dan­­ce“ – dem Trai­­ner­­stab an­. „Das Ziel ist das große Fi­nale plus x“, sagt Ver­eins­chef Pe­ter Krü­ger. Nach­dem die Ni­en­bur­ger in der Vor­se­rie nur des­halb nicht ab­ge­stie­gen sind, da zwei an­dere Mann­schaf­ten zurück­ge­zo­gen ha­ben, gilt es, „zu be­wei­sen, dass wir zu­recht drin ge­blie­ben sin­d“. Für die­ses Vor­ha­ben sei die For­ma­tion um Ka­pitän Ma­nuel Greve bes­tens vor­be­rei­tet.

Da der TSC Blau-Gold das Auf­stieg­stur­nier der Ober­liga im Mai aus­rich­ten wird, hat Pe­ter Krü­ger einen Wunsch: „Es wäre ein­fach schön, wenn we­nigs­tens eine Ni­en­bur­ger Mann­schaft dann da­bei wäre.“

DIE HARKE vom 14.01.2012 | Ausgabe-Nr. 12