Formationstanz: Das 1. TSZ Nienburg will nach verpatztem Start in Berlin wieder durchstarten
Nienburg (ann/bro). Die Formationen des 1. TSZ und des TSC Blau-Gold Nienburg sind an diesem Wochenende in Berlin und Bremen im Liga-Einsatz.
2. Bundesliga Standard
Der TSC bestreitet nach Platz vier beim Heimturnier und Rang fünf in Rüsselsheim am heutigen Sonnabend in Berlin sein drittes Turnier. Die Nienburger verknüpfen gute Erinnerungen an die Hauptstadt, da dort zu Regionalliga-Zeiten das Ticket zur Aufstiegsrunde gelöst wurde. Peter Krüger, der das Team zusammen mit Ariane Schießler betreut, strebt abermals das große Finale an und hofft, wenigstens als Vierter abzuschließen. Dass sogar eine bessere Platzierung möglich wäre, daraus macht der Vereinschef der Blau-Goldenen kein Geheimnis, „ich weiß nur nicht, ob die Wertungsrichter dazu bereit sind?“ Die Nienburger um Kapitän Hartmut Kloth haben am harmonischen Tanzen gearbeitet und treten in kompletter Besetzung an.
Regionalliga Standard
Das B-Team des TSC ist ebenso in Berlin gefordert – am Sonntag könnte mit einer abermaligen Top-Platzierung ein großer Schritt in Richtung der Aufstiegsrunde gemacht werden. Vereinschef Peter Krüger denkt, dass ein erster oder zweiter Platz schon 70 Prozent ausmachen würden. Zurzeit wird der erste Platz mit Göttingen geteilt.
Regionalliga Latein
Für das 1. TSZ fängt die Saison jetzt erst richtig an: Der letzte Platz zum Auftakt in Berlin vor drei Wochen ist verdaut, die Nienburger wollen das Feld nun von hinten aufrollen und streben am Sonntag Wiedergutmachung beim nächsten Turnier in der Bremer Stadthalle an. Fleißig trainiert habe sein Team, sagt Trainer Rainer Bormann, an Ausstrahlung und Exaktheit, die Highlights sitzen sicher: „Es ist ein klarer Sprung nach vorn erkennbar.“ Auch mental war einiges zu tun. Voraussetzung für den Einzug in das große Finale sei eine saubere Vorrunde: „Das hat uns beim letzten Mal das Genick gebrochen, das kleine Finale war gut.“ Bormann selbst ist auch als Wertungsrichter aktiv und baut darauf, dass seine Kollegen sich nicht von den Platzierungen des ersten Turniers blenden lassen.
Oberliga Latein
Das A-Team des TSC hat am morgigen Sonntag in Bremen wieder das große Finale im Visier. Zum Auftakt beim Heimturnier in Nienburg waren Janina Stosch, Manuel Greve & Co. mit ihrer neuen Choreografie „Black Eyed Peas“ auf Platz fünf gelandet. Die Pause von einem Monat nutzte Trainer Lars Bankert, um an der Exaktheit arbeiten zu lassen.
DIE HARKE 12.02.2011