Nach dem Sieg fließen Tränen

Lateintanz-Landesliga: TSZ und TSC Blau Gold nutzen ihren Heimvorteil\par12Nienburg (sil).

Emotionen pur gab es am Wochenende in der Meerbachhalle bei den Turnieren der Lateintanz-Landesligen A und C. Zunächst trat die B-Formation vom 1. TSZ Nienburg an, tags darauf folgte die C-Formation des TSC Blau Gold Nienburg.

Landesliga C: TSZ-Trainer Timo Kuhnt konnte sein Glück nach der Bekanntgabe der Platzierungen kaum fassen: Von den Richtern gab es für sein Team zweimal die Noten 1 und 2 und einmal die 3. Das war gleichbedeutend mit dem Turniersieg vor heimischem Publikum. Mit dieser Leistung steigerten sich die Nienburger im Vergleich zum ersten Turnier um satte drei Plätze; beim Auftaktturnier in Weyhe war nur Rang vier herausgesprungen. Seither hat die Mannschaft verstärkt an ihrer Präsenz und Synchronität gearbeitet.

In der Vorrunde hielten die Nienburger die Fortschritte der Trainingseinheiten noch versteckt, umso deutlicher war die Steigerung des Niveaus im Großen Finale zu erkennen: Nun passten die Bilder und die Übergange gelangen fließend. “Wir hatten gehofft, uns einen oder zwei Plätze verbessern zu können. Dass es nun der erste geworden ist, ist einfach toll”, freute sich Co-Trainer Rainer Bormann. Cheftrainer Timo Kuhnt war emotional nicht nur während der Auftritte mit seiner Truppe auf einer Höhe, sondern ließ seinen Gefühlen vor allem nach dem Turnier freien Lauf, es floss die eine oder andere Freudenträne.as Ziel des TSZ ist es nun, diese Leistung in den drei übrigen Turnieren zu bestätigen, um am Ende möglicherweise an der Qualifikation zur Oberliga teilnehmen zu können.

Landesliga A: Am zweiten Tag tanzte der TSC Blau Gold Nienburg in der Parallelstaffel. Für das Team von Tim Weinholz stand am Ende der vierte Platz. Die Saison verlief bisher für die Nienburger nicht optimal, eine Teilnahme am Großen Finale wollte bisher nicht gelingen. Doch mit der Unterstützung der Nienburger Zuschauer, die ihre Mannschaft lautstark anfeuerten, erreichte der TSC das anvisierte Ziel. Blau Gold freute sich über den vierten Rang im Großen Finale, als wäre es der Sieg gewesen. Für die noch ausstehenden Turniere nehmen sich die Nienburger vor, diese Platzierung zu bestätigen.

Insgesamt war das 1. TSZ Nienburg als Veranstalter mit beiden Tagen überaus zufrieden. Zwar kamen nicht ganz so viele Zuschauer wie bei früheren Veranstaltungen, was am frühlingshaften Wetter gelegen haben dürfte, dennoch “ist es immer etwas Besonderes, vor dieser Kulisse zu tanzen, die so viel Stimmung macht”, betonte Rainer Bormann.

DIE HARKE 01.04.2008

Hoffnung auf den Heimvorteil

Die Landesliga-Lateinteams des TSZ und TSC starten in der Meerbachhalle\par12Nienburg (fan). Die beiden Nienburger Lateintanz-Klubs wollen am Wochenende in der Meerbachhalle ihren Heimvorteil nutzen: Das 1. TSZ Nienburg richtet zwei Turniere aus und schickt am Sonnabend in der Landesliga C seine B-Formation aufs Parkett, der TSC Blau Gold Nienburg geht am Sonntag in der Parallel-Staffel A mit seiner C-Formation ins Rennen. Nach dem vierten Platz beim Auftakt in Weyhe hofft das TSZ-Trainerduo Timo Kuhnt/Rainer Bormann nun auf eine Steigerung vor heimischer Kulisse. “Wir haben viel getan, haben an der Präsenz gearbeitet und hoffen, das Team in die Spur gesetzt zu haben”, sagt Bormann.

Das B-Team ist fit und einsatzbereit, auch Doreen Stanicke wird sich von leichten Knieproblemen nicht bremsen lassen.

Auf die heimischen Fans setzt auch das C-Team des TSC Blau-Gold. Bisher lief die Saison noch nicht wunschgemäß, zwei sechste Plätze stehen bisher zu Buche. Doch diesmal soll der Sprung ins Große Finale glücken.

Einlass am Sonnabend ist um 16 Uhr, Beginn eine Stunde später. Am Sonntag öffnen sich die Türen um 14 Uhr, Beginn ist um 15 Uhr.

DIE HARKE 27.03.2008

1. TSZ richtet drei Turniere aus

Zwei Lateinformationen der Nienburger und die Standardtänzer des TSC Blau-Gold im Einsatz

Nienburg (DH). Formationstanz satt bietet das 1. TSZ Nienburg am Wochenende in der heimischen Meerbachhalle: Der Höhepunkt steigt am Sonnabend um 17 Uhr mit der Latein-Regionalliga, am Sonntag folgen die Turniere der Standard-Regionalliga (13 Uhr) und der Latein-Landesliga (15.30 Uhr).as Nienburger A-Team will in der dritthöchsten Lateintanz-Liga den Heimvorteil nutzen und einen der ersten drei Plätze ergattern. Beim durchwachsenen Saisonauftakt in Ahrensburg, als die Wertungsrichter in ihren Urteilen sehr weit auseinander lagen, war das 1. TSZ auf Rang vier gelandet.

Die Formation um Kapitän Pascal Küttner weiß, dass die acht Konkurrenten allesamt sehr stark sind und nutzte die Zeit seit Anfang Februar, um intensiv an der tänzerischen Ausführung der Choreografie, der Ausstrahlung und den zahlreichen Schwierigkeiten der Choreografie “Crazy in Latin” zu arbeiten.

Am Sonntag dürfen sich die Zuschauer ebenfalls auf spannende Wettbewerbe einstellen. Zunächst feiert der Gastgeber mit der Ausrichtung der Regionalliga Standard eine Premiere, denn bislang dominierten an der Weser die Lateintänzer. Die Farben der Kreisstadt vertritt die Formation des TSC Blau-Gold Nienburg, das sich mit vier weiteren Mannschaften misst. Bei den zwei Auftritten zuvor reichte es für das Team von Trainer Peter Krüger jeweils zu Rang drei.

Am frühen Sonntagnachmittag folgen die jungen Lateintänzer des 1. TSZ Nienburg: Die Mannschaft um Lisa Anna Becker möchte nach dem ersten grandiosen Auftritt in der Stadthalle Bremen abermals in das große Finale einziehen. Dabei wird auf die Unterstützung aus dem Publikum gehofft, viele Tänzer sind erst seit Mitte vergangenen Jahres dabei. er Eintritt kostet Erwachsene neun Euro, Schüler, Studenten und Rentner zahlen ermäßigt sieben Euro, Kinder bis zehn Jahre haben freien Zugang. Kartenvorbestellungen können bei Nadine Bormann unter (0172) 441 73 34 vorgenommen werden.

DIE HARKE 15.03.2007

Feurige Tänze mit Fußball-Klängen

Lateintanz-Oberliga: Die B-Formation des 1. TSZ verpasst das große Finale

Nienburg (fan). Es gibt wahrscheinlich nichts, was Franz Beckenbauer noch nicht erlebt hat. Aber dass sein Schunkel-Klassiker “Gute Freunde kann niemand trennen” im Jahre 2006 tatsächlich als musikalische Grundlage einer feurigen Lateinformation dient, das dürfte auch den “Kaiser” überraschen.

“Das Runde muss ins Eckige” nannte sich die Choreografie des Teams Ars-Nova Hamburg/Verden beim zweiten Oberliga-Turnier in Nienburg. Und die Präsentation unterstrich einmal mehr, dass dem modernen Lateintanz kaum Grenzen gesetzt sind. Der Fußball-Vortrag, zudem gespickt mit der legendären ´54er-Hörfunk-Moderation von Herbert Zimmermann (“Tor! Tor! Tor!”) wurde am Ende vor 600 Fans in der rappelvollen Meerbachhalle mit Platz sechs benotet, die gastgebende B-Formation des 1. TSZ Nienburg wurde Siebte und machte einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Die Geschmäcker sind verschieden, da macht der Lateintanz keine Ausnahme. Während die Hamburg-Verdener Tanzgemeinschaft zweifellos den ungewöhnlichsten Auftritt hinlegte, zuckte TSZ-Trainer Rainer Bormann eher mit den Schultern. “Diese Choreografie ist eher etwas für eine Showformation, da wurde zu wenig getanzt. Aber das ist meine persönliche Meinung.”

Trotz einer gelungenen Vorrunde schrammte seine TSZ-Mannschaft knapp am großen Finale vorbei – was Bormann nur bedingt nachvollziehen konnte. “Das Team hat sich seit dem ersten Turnier in Bremerhaven weiter entwickelt, wir sind genauer und besser geworden.” Doch der Groll über die Entscheidung der Richter hielt sich in Grenzen, zumal sich der Aufsteiger in der ersten Oberliga-Saison zunächst etablieren will, “schließlich haben wir auch einige blutige Anfänger dabei”. Dennoch wächst der Wunsch, schon bald erstmals ins große Finale vorzustoßen. Dafür gibt´s für das TSZ noch drei Möglichkeiten, das nächste Turnier findet am 30. April in Syke statt. Die Wertungen:

Großes Finale: 1. TSZ Blau-Gelb Bremen B 3 1 1 2 1; 2. 1. Latin Team Kiel B 5 3 3 3 4; 3. TSC Hansa Syke B 1 2 2 1 2; 4. TSZ Creativ Osnabrück B 2 4 4 5 3; 5. TSG Bremerhaven C 4 5 5 4 5; 6. FG Ars Nova Hamburg/Verden 6 6 6 6 6. – Kleines Finale: 7. 1. TSZ Nienburg B 7 8 7 7 7; 8. TSA i. SC Weyhe A 8 7 8 8 9; 9. CDC Rot-Gold Walsrode A 9 9 9 9 8.

DIE HARKE 10.04.2006

Generationswechsel beim 1. TSZ

Von Stine Behrens – Nienburg . Auf den ersten Blick war alles beim Alten bei den Latein-Formationen des 1. TSZ Nienburg. Bei der Generalprobe im engsten Kreis vor Familie und Freunden zeigte das B-Team wie im vergangenen Jahr “Latino del Mundo”, und das A-Team tanzte “Crazy in Latin”.

Outfit und Choreografien blieben also gleich. Doch erst der Blick in die abgeschminkten Gesichter nach dem Duschen verriet: Es hat ein Generationswechsel stattgefunden.

Nienburger Latein-Formationen neu besetzt / Bis 2008 will Trainer Rainer Bormann in die 2. Bundesliga

12Von Stine Behrens – Nienburg . Auf den ersten Blick war alles beim Alten bei den Latein-Formationen des 1. TSZ Nienburg. Bei der Generalprobe im engsten Kreis vor Familie und Freunden zeigte das B-Team wie im vergangenen Jahr “Latino del Mundo”, und das A-Team tanzte “Crazy in Latin”. Outfit und Choreografien blieben also gleich. Doch erst der Blick in die abgeschminkten Gesichter nach dem Duschen verriet: Es hat ein Generationswechsel stattgefunden.

Neun ehemalige B-Team-Tänzer sind in die Regionalliga-Formation gerutscht, das zudem verstärkt wird von den Reaktivierten Tim Schwiderke, Jörg Dicke und Melanie Höper sowie Neuzugang Artiom Saveler. Die just aufgestiegene Oberliga-Mannschaft präsentierte sich sogar mit 13 neuen Tänzern, von denen einige bei der Generalprobe in der Meerbachhalle erstmals vor Publikum auftraten und entsprechend nervös waren. “Trotzdem bin ich im Großen und Ganzen zufrieden”, lobte Trainer Rainer Bormann. Aber: “Sie können mehr – und das werden wir bis zum Saisonstart auch noch aus ihnen herausholen.”as gilt vor allem für das B-Team, das am 11. Februar in Bremerhaven zum Saisonstart antreten wird; in vier Wochen Trainingszeit lässt sich noch einiges verbessern. Das A-Team muss bereits am 29. Januar in Bremen beweisen, ob es den Ansprüchen des Coaches standhält. Zwar gibt er für beide Mannschaften den Liga-Erhalt als Saisonziel aus, das A-Team ist aber schon jetzt erkennbar besser als im vergangenen Jahr. Für den Unterbau gilt: Erfahrungen sammeln, Nervosität ablegen, sich in der Oberliga akklimatisieren. Am 8. und 9. April können beide Mannschaften ihr Können vor einer größeren Nienburger Kulisse beweisen – dann finden die vom TSZ organisierten Turniere statt.

Rainer Bormann freut sich wie jedes Jahr auf die Saison und nimmt die neuen Zusammenstellungen gelassen: “Das ist ganz normal und sogar eine gewollte Entwicklung.” Seinem Vier-Jahres-Plan entsprechend, an dessen Ende in 2008 idealerweise der Aufstieg in die 2. Bundesliga steht, baut er die Tänzer systematisch auf und unterstützt sie dabei, auch bei Einzelturnieren anzutreten, um die tänzerische Qualität zu verbessern. Das Trainingspensum ist entsprechend hoch, was nicht alle Aktiven mit ihrem Job vereinbaren können. Doch Not hatte Bormann nie: Als im vergangenen Jahr einige Leistungsträger durch Verletzungen ausfielen, standen neben den Nachwuchskräften der B-Mannschaft mit Tim Schwiderke, Melanie Höper und Jörg Dicke drei Ehemalige zur Verfügung, die sich schnell überreden ließen, ihren Verein weiter zu unterstützen. “Das ist das Schöne und freut mich sehr: Es gibt kein Konkurrenzdenken. Wir sind wie eine große Familie und alle sind sofort zur Stelle.”

Das neue A-Team: Anh Duc Nguyen/Natascha Bolte, Simon Bultmann/Marianne Popandopulo, Steffen Fitzpatrick/Melanie Höper, Vitali Warkentin/Stephanie Helfrich, Pascal Küttner/Dominika Kaluza, Timo Kuhnt/Julia Meier, Tim Schwiderke/Tina Kunde, Jörg Dicke/Sonja Olschewski, Meike Stadtländer, Anna Jochim, Artiom Saveler, Marc Bußmann.as neue B-Team: Stuart Foster/Elsa Heydel, Thomas Ballmann/Anna Becker, Sören Dietrich/Vivien Lüsert, Stephan Sahr/Dorte Rosenbrock, Steffen Kaatze/Vera Holtus, Christian Hamann/ Anna-Lena Wiegmann, Rouven Dietrich/Doreen Stanicke, Maik Schwiderke/Sahra Rothe, Anne Wischmann, Torben Kuhnt/Lena Butterbrodt.

DIE HARKE 15.01.2006