Öffentliche Generalprobe der Lateinformation des 1. TSZ Nienburg

Zum Auftakt der neuen Tanzsaison 2012 präsentiert sich das A-Team des 1. TSZ Nienburg mit einer öffentlichen Generalprobe dem Publikum. Sie findet am 4. Januar 2012 in der Meerbachhalle in Nienburg statt, Einlass ist ab 20.00 Uhr.

Das Team, welches in der Oberliga Nord Latein Gruppe A startet, freut sich auf viele Besucher, sodass die Tänzer und Tänzerinnen den Eindruck eines richtigen Turniers bekommen. Wirklich ernst wird es für die Formation dann am 15. Januar, wenn sie ihr erstes Saisonturnier in Bremen, Halle 7, bestreitet.

Auch das 1. TSZ Nienburg wieder mit von der Partie – Vorführungen zum Auftakt der neuen Theatersaison

Am vergangenen Wochenende wurde die neue Spielsaison 2011/2012 des Theaters auf dem Hornwerk feierlich mit dem mittlerweile 13. Theaterfest eröffnet. Neben Kinderschminken, Zirkus oder Vorführungen der verschiedensten Arten konnten auch das A-Team sowie die Ballettsparte des 1. Tanzsportzentrums Nienburg ihre lange eingeübten Choreographien zum Besten geben. Die beiden Gruppen zeigten Auftritte, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Die einen, um genau zu sein das A-Team des 1. TSZ, gaben mit lateinamerikanischen Rhythmen einen Vorgeschmack auf das Musical „Ralu“ von Marie-Luise Cassar, das am 19. November 2011 aufgeführt wird. Im Gegensatz dazu zeigten die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Ballettsparte unter der Leitung von Vivien Lai in einem rund halbstündigen Programm ihr Können. Das Repertoire reichte von Kindertänzen über den französischen „CanCan“ bis hin zu den
hochklassigen Spitzentänzerinnen.  Die beiden Gruppen gaben einen beeindruckenden Einblick in die wunderbare Welt des Tanzens, sodass sie mit viel Applaus für ihre Leistungen belohnt wurden.

Wer nun Lust bekommen hat, auch einmal das Tanzbein und die Hüften zu schwingen, der kann sich auf der Homepage des Vereins www.tsznienburg.de informieren. Sei es
Anfänger oder Profi, jeder ist herzlich Willkommen.

Der TSC Blau-Gold hofft auf „bereite Wertungsrichter“

Formationstanz: Das 1. TSZ Nienburg will nach verpatztem Start in Berlin wieder durchstarten

Ni­en­burg (ann/­bro). Die For­ma­tio­nen des 1. TSZ und des TSC Blau-Gold Ni­en­burg sind an die­sem Wo­chen­ende in Ber­lin und Bre­men im Liga-Ein­satz.

2. Bun­des­liga Stan­dard

­Der TSC be­strei­tet nach Platz vier beim Heim­tur­nier und Rang fünf in Rüs­sels­heim am heu­ti­gen Sonn­abend in Ber­lin sein drit­tes Tur­nier. Die Ni­en­bur­ger ver­knüp­fen gute Er­in­ne­run­gen an die Haupt­stadt, da dort zu Re­gio­nal­liga-Zei­ten das Ticket zur Auf­stiegs­runde gelöst wur­de. Pe­ter Krü­ger, der das Team zu­sam­men mit Ariane Schieß­ler be­treut, strebt aber­mals das große Fi­nale an und hofft, we­nigs­tens als Vier­ter ab­zu­sch­ließen. Dass so­gar eine bes­sere Plat­zie­rung mög­lich wäre, dar­aus macht der Ver­eins­chef der Blau-Gol­de­nen kein Ge­heim­nis, „ich weiß nur nicht, ob die Wer­tungs­rich­ter dazu be­reit sin­d?“ Die Ni­en­bur­ger um Ka­pitän Hart­mut Kloth ha­ben am har­mo­ni­schen Tan­zen ge­ar­bei­tet und tre­ten in kom­plet­ter Be­set­zung an.

Re­gio­nal­liga Stan­dard

Das B-Team des TSC ist ebenso in Ber­lin ge­for­dert – am Sonn­tag könnte mit ei­ner aber­ma­li­gen Top-Plat­zie­rung ein großer Schritt in Rich­tung der Auf­stiegs­runde ge­macht wer­den. Ver­eins­chef Pe­ter Krü­ger denkt, dass ein ers­ter oder zwei­ter Platz schon 70 Pro­zent aus­ma­chen wür­den. Zur­zeit wird der erste Platz mit Göt­tin­gen ge­teilt.

Re­gio­nal­liga La­tein

Für das 1. TSZ fängt die Sai­son jetzt erst rich­tig an: Der letzte Platz zum Auf­takt in Ber­lin vor drei Wo­chen ist ver­daut, die Ni­en­bur­ger wol­len das Feld nun von hin­ten auf­rol­len und stre­ben am Sonn­tag Wie­der­gut­ma­chung beim nächs­ten Tur­nier in der Bre­mer Stadt­halle an. Fleißig trai­niert habe sein Team, sagt Trai­ner Rai­ner Bor­mann, an Aus­strah­lung und Ex­akt­heit, die High­lights sit­zen si­cher: „Es ist ein kla­rer Sprung nach vorn er­kenn­bar.“ Auch men­tal war ei­ni­ges zu tun. Vor­aus­set­zung für den Ein­zug in das große Fi­nale sei eine sau­bere Vor­run­de: „Das hat uns beim letz­ten Mal das Ge­nick ge­bro­chen, das kleine Fi­nale war gut.“ Bor­mann selbst ist auch als Wer­tungs­rich­ter ak­tiv und baut dar­auf, dass seine Kol­le­gen sich nicht von den Plat­zie­run­gen des ers­ten Tur­niers blen­den las­sen.

O­ber­liga La­tein

Das A-Team des TSC hat am mor­gi­gen Sonn­tag in Bre­men wie­der das große Fi­nale im Vi­sier. Zum Auf­takt beim Heim­tur­nier in Ni­en­burg wa­ren Ja­nina Sto­sch, Ma­nuel Greve & Co. mit ih­rer neuen Cho­reo­gra­fie „Black Eyed Peas“ auf Platz fünf ge­lan­det. Die Pause von ei­nem Mo­nat nutzte Trai­ner Lars Ban­kert, um an der Ex­akt­heit ar­bei­ten zu las­sen.

DIE HARKE 12.02.2011

Trainer zufrieden, Punktrichter nicht

Lateintanz: 1. TSZ beim Regionalliga-Auftakt trotz guter Leistung Letzter

Berlin (ann). Ein siebter Platz war es nicht – der erhoffte sichere Mittelfeldplatz allerdings auch nicht: Beim Regionalligaauftakt landete die Lateintanzformation vom 1. TSZ Nienburg auf dem letzten Platz. Das A-Team verpasste erst das große Finale und wurde dann im kleinen mit drei Neunen und zwei Achten auf den letzten Platz durchgereicht. Den ersten Rang belegte Oldenburg. Die Enttäuschung im Team sei riesig gewesen, berichtet Trainer Rainer Bormann, zumal er mit der Leistung seiner Schützlinge „sehr zufrieden“ gewesen sei – „und es kommt nicht oft vor, dass ich sehr zufrieden bin“. Nach einer super Stellprobe habe seine Formation in der Vorrunde zwar etwas ängstlich und zurückhaltend agiert, dennoch hatte Bormann das TSZ noch vor den später besser platzierten Teams aus Bremen und Kiel gesehen. Mit den Wertungsnoten konnte sich der TSZChef ebenso wenig anfreunden wie mit der Tatsache, dass sieben Teams ins große Finale kamen und das kleine mit zwei Teams nur dünn besetzt war: „Das Verhältnis stimmt einfach nicht.“ Ansonsten sei das Berliner Turnier in einer „wunderschönen Halle recht gut organisiert“ gewesen; Bormann schätzt, dass rund 300 Zuschauer das Geschehen auf dem Parkett verfolgten. Die 40 Nienburger Schlachtenbummler hätten das TSZ prima unterstützt und seien nach der Bekanntgabe der Platzierungen beinahe enttäuschter gewesen als die Akteure selbst. Das A-Team gibt sich nach dem misslungenen Saisonauftakt, mit dem ihm als Absteiger aus der 2. Bundesliga auch die Favoritenrolle abhanden gekommen sein dürfte, kämpferisch: „Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken und an uns arbeiten, am Ausdruck, am Lächeln, an den Bildern“, kündigt Bormann an. Drei Wochen hat das A-Team dafür Zeit, dann steht das nächste Turnier beim befreundeten Grün-Gold-Club in Bremen an, das Bormann mangels eigenem Turnier als Fast-Heimspiel deklariert. Bei der Auslosung der Austragungsorte hatten die Nienburger kein Glück; zum ersten Mal seit Jahren richtet das TSZ kein Lateinturnier aus. Übrigens: In Berlin löste das A-Team, das auf eine öffentliche Präsentation verzichtet hatte, auch das Geheimnis um sein neues Programm: Es heißt „New York, Rio, Tokio“.

DIE HARKE 26.01.2011

Nachgeha(r)kt bei … Simon Bultmann

Durch un­sere Ru­brik „Nach­ge­ha(r)kt bei …“ wol­len wir je­den Mitt­woch die Men­schen hin­ter den Sport­lern et­was bes­ser ken­nen- ler­nen. Dies­mal ha­ben wir Si­mon Bult­mann be­fragt, 28 Jah­re, Bank­kauf­mann bei der Volks­bank in Steyer­berg und La­teintän­zer in der A-For­ma­tion des TSZ Ni­en­burg.

­Was war Ihr schöns­tes s­port­li­ches Er­leb­nis?

­Mein schöns­tes sport­li­ches Er­leb­nis war si­cher mit Ab­stand der Sieg un­se­rer La­te­in­for­ma­tion beim Auf­stieg­stur­nier zur 2. Bun­des­liga in Ober­hau­sen und die fol­gende Sai­son in der 2. Li­ga. Lei­der hat es da­mals mit dem Klas­se­ner­halt nicht ge­klappt, doch der Team­spi­rit war wirk­lich ein­zig­ar­tig.

­Was ist für Sie eine un­wi­der­steh­li­che Ver­su­chung?

Ich er­tappe mich im­mer wie­der da­bei, beim Au­to­fah­ren Lie­der aus dem Ra­dio mit­zu­sin­gen.

Wo­mit ha­ben Sie einst Ihr Ta­schen­geld auf­ge­bes­sert?

Ehr­lich ge­sagt habe ich nie mein Ta­schen­geld auf­ge­bes­sert. Ich bin im­mer ganz gut mit dem, was ich hat­te, aus­ge­kom­men.

Von wel­chem Ur­laubs­ziel träu­men Sie?

Ich würde un­heim­lich gerne mal ein Jahr als „­Bag­packer“ den aus­tra­li­schen Kon­ti­nent er­kun­den.

­Was woll­ten Sie als Kind wer­den?

Als Kind hatte ich keine ty­pi­schen Be­rufs­wün­sche wie zum Bei­spiel Po­li­zist oder Feu­er­wehr­mann. Ich wollte im­mer einen Be­ruf aus­ü­ben, der mit Tie­ren oder Pflan­zen zu tun hat. Tier­arzt oder Land­schafts­gärt­ner/-ar­chi­tekt.

Das Ers­te, was mir zu ­Ni­en­burg ein­fällt, ist …

… Tan­zen auf Hoch­leis­tungs­ni­veau und tolle Tur­nie­re.

­Be­schrei­ben Sie den ­per­fek­ten Tag.

­Zunächst ein­mal aus­schla­fen, ge­mein­sam mit mei­ner Fa­mi­lie frühstü­cken, einen herr­li­chen Tag im Gar­ten ge­nießen, ein­fach mal die Seele bau­meln las­sen und abends mit Freun­den et­was un­ter­neh­men.

­Sie sit­zen in der ­Zeit­ma­schi­ne. Wo­hin ­geht die Rei­se?

Ich würde ge­nau hier blei­ben. Denn das hier und heute ist doch wahn­sin­nig span­nend. Die Ver­gan­gen­heit ken­nen wir und kön­nen aus ihr ler­nen. Und wie lang­wei­lig wäre die Zu­kunft, wenn wir schon wüss­ten, was auf uns zu­kommt.

­Was wür­den Sie als Bun­des­kanz­ler als Ers­tes tun?

Als Bun­des­kanz­ler hat man eine große Ver­ant­wor­tung für die Men­schen in un­se­rem Land. Ich den­ke, wir ha­ben in Deutsch­land viele „­Bau­stel­len“, an de­nen wir noch ar­bei­ten müs­sen.

Wel­chen Lu­xus gön­nen Sie sich?

Ü­ber diese Frage musste ich doch ein we­nig schmun­zeln. Ob nun Lu­xus oder nicht, aber ich gönne mir, meine Wä­sche ma­chen zu las­sen. Und das ist eine ganze Men­ge.

In der Schule war ich …

… im­mer sehr wiss­be­gie­rig.

Wel­che ist Ihre beste ­Cha­rak­terei­gen­schaft?

Ich glaube von mir be­haup­ten zu kön­nen, dass ich sehr hilfs­be­reit bin.

Wel­che ist ihre schlech­teste ­Cha­rak­terei­gen­schaft?

­Die re­sul­tiert aus mei­ner bes­ten Ei­gen­schaft – ich kann nur sehr schwer nein sa­gen.

Wer ist Ihr ­per­sön­li­cher Held?

­Den gibt es in der Form nicht. Es gibt aber ei­nige Men­schen, zu de­nen ich auf­schaue – un­ter an­de­rem meine El­tern.

Wel­che In­ter­netsei­ten kli­cken Sie am häu­figs­ten an?

Das ist ganz ein­fach: ww­w.tsz­ni­en­bur­g.­de. Al­lein schon, um den Trai­nings­plan an­zu­schau­en. An­sons­ten noch ww­w.volks­bank-steyer­ber­g.de und die Seite von meinVZ.

Wel­chen un­er­füll­ten Traum ha­ben Sie?

Ein­mal auf ei­ner Welt­meis­ter­schaft mit­tan­zen …

­Was ist Ihr Le­bens­mot­to?

Ich ver­su­che, die Dinge ge­las­sen zu neh­men. Auf­re­gung und Är­ger ma­chen nur graue Haa­re.

­Mein Schluss­wort.

Ich wün­sche mir für die Zu­kunft, dass Ni­en­burg sich auch wei­ter­hin als Tanz­hoch­burg im Nor­den der Re­pu­blik be­haup­ten kann und viele Ju­gend­li­che sich für die­sen tol­len Sport in un­se­rer Re­gion be­geis­tern kön­nen.

DIE HARKE 25.08.2010