1. TSZ tröstet sich mit einem Titel

Lateintanz Favorit gewinnt die Landesmeisterschaft, TSC Dritter 12 Von Jan Herrmann – Nienburg. Das 1. TSZ hat es geschafft: Die Nienburger Lateintanzformation siegte bei den Landesmeisterschaften in der Meerbachhalle überzeugend und verteidigte den Titel der besten Lateintanzformation aus ganz Niedersachsen. Damit betrieben sie ein Stück weit Wiedergutmachung für den verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga beim Relegationsturnier in Nürnberg (wir berichteten).

Froh war auch das TSC Blau-Gold Nienburg: Das A-Team sicherte sich die Bronzemedaille und landete auf Rang drei.

“Ich bin sehr erleichtert und auch glücklich”, gestand Rainer Bormann, Trainer und Vorsitzender des TSZ. Seine Schützlinge bekamen im Finale von fünf Wertungsrichtern fünf Einsen zugesprochen und verteidigten souverän den Titel. Sie waren es, die am Ende den Pokal in die Höhe strecken konnten und mit ihrer Leistung sowohl Wertungsrichter als auch Publikum überzeugten. Das Thema der Vorführung lautete “Move”. Auf Rang zwei landete der TSC Hansa Syke mit der Choreographie “Swing”. Die Wertungsrichter hatten fünf Zweien verteilt. Das Finale komplettierte der TSC Blau-Gold sowie der FTC Böhmetal (Platz vier) und der TSC Walsrode, der unter Trainer Peter Krüger auf Rang fünf landete.

Der Titelverteidiger und Ausrichter der Landesmeisterschaften, TSZ Nienburg, war als Favorit in das Turnier gegangen und zeigte eine kraftvolle und ausdrucksstarke Choreographie. “Wir waren sehr präsent und haben ein bisschen Wiedergutmachung betrieben”, sagte Bormann. Sogar André Minuth, ansonsten im B-Team zu Hause und für den verhinderten Stuart Forster im Einsatz, fügte sich nahtlos ein.

Rund 400 Zuschauer sorgten in der nicht ganz ausverkauften Meerbachhalle für eine tolle Stimmung. Gut drei Stunden wurde ihnen Tanzsport mit vollem Einsatz geboten. Zufrieden war auch Krüger, der neben seiner Trainertätigkeit für Walsrode auch als Vorsitzender des TSC Blau-Gold vor Ort war. “Wir konnten kaum trainieren und haben eine sehr gute Leistung gezeigt.”

DIE HARKE 01.06.2009

Kleine Sorgen vor dem Heimauftritt

Lateinformationstanz pur in Nienburg: Regionalliga und Landesliga in der Meerbachhalle 12 Nienburg (fan). Die Meerbachhalle wird am Wochenende zur Hochburg der Lateintänzer. Am Sonnabend will die A-Formation des 1. TSZ Nienburg seinem Projekt “Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga” einen weiteren Baustein zufügen.

Nach Siegen bei den drei ersten Regionalliga-Turnieren soll nun vor heimischer Kulisse naturgemäß der vierte folgen. Nicht minder ambitioniert geht am Sonntag die Nienburger C-Formation im Landesliga-Turnier aufs Parkett der heimischen Halle.

“Wir wollen die Leistungen der ersten Turniere bestätigen”, äußert sich Trainer Rainer Bormann zurückhaltend. Das hat seinen Grund, er fürchtet, dass seine Schützlinge vor den heimischen Fans, vor Freuden und Familienmitgliedern schlichtweg überdrehen könnten. Zudem muss sich das Team nach der sechswöchigen Wettkampfpause erst finden, “für uns ist das fast wie ein Neubeginn”. Auch personell ist das TSZ nicht frei von Sorgen: Zwar kann Bormann seine acht Wunschpaare auf die Tanzfläche schicken, aber nicht wenige plagen sich mit den Nachwirkungen von Erkältungen oder auch schmerzenden Knochen und Sehnen; einige Tänzer haben daher leichten Trainingsrückstand. Beginn am Sonnabend ist um 17 Uhr, Einlass eine Stunde früher.

Nicht minder spannend dürfte der Sonntag werden, zumal neben der C-Formation auch die Lokalrivalen vom 1. TSC Blau-Gold mit ihrer B-Formation vertreten sein werden. Auch hier haben die Gastgeber personelle Sorgen, die aber reparabel sind: Das Paar Maik Schwiderke/Alena Halves tritt künftig aus schulischen Gründen kürzer, dafür rücken Alex Dräger/Victoria Cheprasova nach. Bormann: “Die beiden füllen die Lücke sehr gut.” Turnierbeginn ist um 15 Uhr, Einlass eine Stunde früher.

Leises Jubiläum zum 15

Dem 1. TSZ Nienburg steht ein „halbrundes“ Jubiläum bevor: Der Tanzklub feiert am 24. Februar sein 15-jähriges Bestehen. Entgegen der Gewohnheit wird dieses Jubiläum jedoch nicht mit Pauken und Trompeten gefeiert, da die A- (21. März) und die C-Formation (22. März) jeweils noch Heimturniere bestreiten; dort wird ohnehin kräftig gefeiert.  „Wir freuen uns aber natürlich darüber, welchen Namen wir uns in diesen 15 Jahren gemacht haben“, sagt Vorsitzender und Trainer Rainer Bormann. Salsa-Takte erklangen beim TSZ erstmals 1994, ein Jahr später wagte sich die erste  Formation aufs Parkett der Landesliga mit der Choreografie „Disney“. Heute ist der Klub amtierender Landesmeister und Nienburg eine norddeutsche Tanzsport-Hochburg. fan.

Die HARKE 04.02.2009

TSZ bietet eine Plattform für Tanzwillige

Rund 80 Teilnehmer werden beim Latein-Casting in Nienburg gesichtet

Nienburg (nis). Dennis Strüver tanzt bereits seit drei Jahren. Zwei davon bei der TSG Arsnova in Verden, eines in Walsrode und nun möchte der ambitionierte 16-Jährige möglichst mit der Lateinformation des 1. TSZ Nienburg den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga anpeilen.

Strüver war einer von rund 80 Teilnehmern des Castings, zu dem der Verein am Wochenende geladen hatte.

Geleitet wurde die Trainingseinheit von Uta Albanese, die sich auch mit um die Choreografie der Nienburger A-Formation kümmert und unter anderem den Bundesligisten Grün-Gold Bremen betreut. Das Besondere des Vortanzens war dabei, dass es nicht in erster Linie darum ging, nur die Besten herauszufiltern und zu fördern. “Wir wollen möglichst alle Tanzwilligen unterkriegen”, betonte TSZ-Vorsitzender Rainer Bormann. Deshalb wurden auch Talente aller Leistungsklassen gesucht. Tänzer, die schon im Verein aktiv sind, konnten zeigen, ob sie in Zukunft in einem höherklassigen Team starten könnten. Genauso konnten Vereinsfremde auf sich aufmerksam machen. Bormann: “Es hätten durchaus noch mehr Externe werden können.”ie Vielfalt der Kenntnisse hingegen stimmte. “Wir hatten Menschen dabei, die zuvor noch nie getanzt haben, einige aus anderen Sparten wie Hip-Hop oder Ballett, aber auch welche mit Kurserfahrung oder aus anderen Vereinen”, blickte Albanese zurück. Das pralle Programm begann mit einer Analyse der Kenntnisse und Fähigkeiten. Anschließend gab es professionelles Aufwärmen, ein Kraft- und Fitnessprogramm und schließlich Aufgaben in verschiedenen Tänzen. Spätestens da zeigte sich dann, wer für das A-Team in Frage kam und wer sich zunächst in anderen Mannschaften beweisen muss. Albanese: “Möglicherweise bildet sich sogar noch eine komplett neue Formation.” Und noch einen Erfolg vermeldete Bormann: “Es haben sich auch Partner für Einzelwettbewerbe gefunden.”ennis Strüver, der über einen Bekannten vom Casting erfahren hat, war jedenfalls mit dem Tag zufrieden: “Es war zwar anstrengend, hat mir aber großen Spaß gemacht.” In welcher Formation er letztlich landet, war noch nicht sicher. Bei den Nienburgern hat er aber einen guten Eindruck hinterlassen.

DIE HARKE 17.06.2008

Hoffnung auf den Heimvorteil

Die Landesliga-Lateinteams des TSZ und TSC starten in der Meerbachhalle\par12Nienburg (fan). Die beiden Nienburger Lateintanz-Klubs wollen am Wochenende in der Meerbachhalle ihren Heimvorteil nutzen: Das 1. TSZ Nienburg richtet zwei Turniere aus und schickt am Sonnabend in der Landesliga C seine B-Formation aufs Parkett, der TSC Blau Gold Nienburg geht am Sonntag in der Parallel-Staffel A mit seiner C-Formation ins Rennen. Nach dem vierten Platz beim Auftakt in Weyhe hofft das TSZ-Trainerduo Timo Kuhnt/Rainer Bormann nun auf eine Steigerung vor heimischer Kulisse. “Wir haben viel getan, haben an der Präsenz gearbeitet und hoffen, das Team in die Spur gesetzt zu haben”, sagt Bormann.

Das B-Team ist fit und einsatzbereit, auch Doreen Stanicke wird sich von leichten Knieproblemen nicht bremsen lassen.

Auf die heimischen Fans setzt auch das C-Team des TSC Blau-Gold. Bisher lief die Saison noch nicht wunschgemäß, zwei sechste Plätze stehen bisher zu Buche. Doch diesmal soll der Sprung ins Große Finale glücken.

Einlass am Sonnabend ist um 16 Uhr, Beginn eine Stunde später. Am Sonntag öffnen sich die Türen um 14 Uhr, Beginn ist um 15 Uhr.

DIE HARKE 27.03.2008