Auch das 1. TSZ Nienburg wieder mit von der Partie – Vorführungen zum Auftakt der neuen Theatersaison

Am vergangenen Wochenende wurde die neue Spielsaison 2011/2012 des Theaters auf dem Hornwerk feierlich mit dem mittlerweile 13. Theaterfest eröffnet. Neben Kinderschminken, Zirkus oder Vorführungen der verschiedensten Arten konnten auch das A-Team sowie die Ballettsparte des 1. Tanzsportzentrums Nienburg ihre lange eingeübten Choreographien zum Besten geben. Die beiden Gruppen zeigten Auftritte, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Die einen, um genau zu sein das A-Team des 1. TSZ, gaben mit lateinamerikanischen Rhythmen einen Vorgeschmack auf das Musical „Ralu“ von Marie-Luise Cassar, das am 19. November 2011 aufgeführt wird. Im Gegensatz dazu zeigten die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Ballettsparte unter der Leitung von Vivien Lai in einem rund halbstündigen Programm ihr Können. Das Repertoire reichte von Kindertänzen über den französischen „CanCan“ bis hin zu den
hochklassigen Spitzentänzerinnen.  Die beiden Gruppen gaben einen beeindruckenden Einblick in die wunderbare Welt des Tanzens, sodass sie mit viel Applaus für ihre Leistungen belohnt wurden.

Wer nun Lust bekommen hat, auch einmal das Tanzbein und die Hüften zu schwingen, der kann sich auf der Homepage des Vereins www.tsznienburg.de informieren. Sei es
Anfänger oder Profi, jeder ist herzlich Willkommen.

Nachgeha(r)kt bei … Simon Bultmann

Durch un­sere Ru­brik „Nach­ge­ha(r)kt bei …“ wol­len wir je­den Mitt­woch die Men­schen hin­ter den Sport­lern et­was bes­ser ken­nen- ler­nen. Dies­mal ha­ben wir Si­mon Bult­mann be­fragt, 28 Jah­re, Bank­kauf­mann bei der Volks­bank in Steyer­berg und La­teintän­zer in der A-For­ma­tion des TSZ Ni­en­burg.

­Was war Ihr schöns­tes s­port­li­ches Er­leb­nis?

­Mein schöns­tes sport­li­ches Er­leb­nis war si­cher mit Ab­stand der Sieg un­se­rer La­te­in­for­ma­tion beim Auf­stieg­stur­nier zur 2. Bun­des­liga in Ober­hau­sen und die fol­gende Sai­son in der 2. Li­ga. Lei­der hat es da­mals mit dem Klas­se­ner­halt nicht ge­klappt, doch der Team­spi­rit war wirk­lich ein­zig­ar­tig.

­Was ist für Sie eine un­wi­der­steh­li­che Ver­su­chung?

Ich er­tappe mich im­mer wie­der da­bei, beim Au­to­fah­ren Lie­der aus dem Ra­dio mit­zu­sin­gen.

Wo­mit ha­ben Sie einst Ihr Ta­schen­geld auf­ge­bes­sert?

Ehr­lich ge­sagt habe ich nie mein Ta­schen­geld auf­ge­bes­sert. Ich bin im­mer ganz gut mit dem, was ich hat­te, aus­ge­kom­men.

Von wel­chem Ur­laubs­ziel träu­men Sie?

Ich würde un­heim­lich gerne mal ein Jahr als „­Bag­packer“ den aus­tra­li­schen Kon­ti­nent er­kun­den.

­Was woll­ten Sie als Kind wer­den?

Als Kind hatte ich keine ty­pi­schen Be­rufs­wün­sche wie zum Bei­spiel Po­li­zist oder Feu­er­wehr­mann. Ich wollte im­mer einen Be­ruf aus­ü­ben, der mit Tie­ren oder Pflan­zen zu tun hat. Tier­arzt oder Land­schafts­gärt­ner/-ar­chi­tekt.

Das Ers­te, was mir zu ­Ni­en­burg ein­fällt, ist …

… Tan­zen auf Hoch­leis­tungs­ni­veau und tolle Tur­nie­re.

­Be­schrei­ben Sie den ­per­fek­ten Tag.

­Zunächst ein­mal aus­schla­fen, ge­mein­sam mit mei­ner Fa­mi­lie frühstü­cken, einen herr­li­chen Tag im Gar­ten ge­nießen, ein­fach mal die Seele bau­meln las­sen und abends mit Freun­den et­was un­ter­neh­men.

­Sie sit­zen in der ­Zeit­ma­schi­ne. Wo­hin ­geht die Rei­se?

Ich würde ge­nau hier blei­ben. Denn das hier und heute ist doch wahn­sin­nig span­nend. Die Ver­gan­gen­heit ken­nen wir und kön­nen aus ihr ler­nen. Und wie lang­wei­lig wäre die Zu­kunft, wenn wir schon wüss­ten, was auf uns zu­kommt.

­Was wür­den Sie als Bun­des­kanz­ler als Ers­tes tun?

Als Bun­des­kanz­ler hat man eine große Ver­ant­wor­tung für die Men­schen in un­se­rem Land. Ich den­ke, wir ha­ben in Deutsch­land viele „­Bau­stel­len“, an de­nen wir noch ar­bei­ten müs­sen.

Wel­chen Lu­xus gön­nen Sie sich?

Ü­ber diese Frage musste ich doch ein we­nig schmun­zeln. Ob nun Lu­xus oder nicht, aber ich gönne mir, meine Wä­sche ma­chen zu las­sen. Und das ist eine ganze Men­ge.

In der Schule war ich …

… im­mer sehr wiss­be­gie­rig.

Wel­che ist Ihre beste ­Cha­rak­terei­gen­schaft?

Ich glaube von mir be­haup­ten zu kön­nen, dass ich sehr hilfs­be­reit bin.

Wel­che ist ihre schlech­teste ­Cha­rak­terei­gen­schaft?

­Die re­sul­tiert aus mei­ner bes­ten Ei­gen­schaft – ich kann nur sehr schwer nein sa­gen.

Wer ist Ihr ­per­sön­li­cher Held?

­Den gibt es in der Form nicht. Es gibt aber ei­nige Men­schen, zu de­nen ich auf­schaue – un­ter an­de­rem meine El­tern.

Wel­che In­ter­netsei­ten kli­cken Sie am häu­figs­ten an?

Das ist ganz ein­fach: ww­w.tsz­ni­en­bur­g.­de. Al­lein schon, um den Trai­nings­plan an­zu­schau­en. An­sons­ten noch ww­w.volks­bank-steyer­ber­g.de und die Seite von meinVZ.

Wel­chen un­er­füll­ten Traum ha­ben Sie?

Ein­mal auf ei­ner Welt­meis­ter­schaft mit­tan­zen …

­Was ist Ihr Le­bens­mot­to?

Ich ver­su­che, die Dinge ge­las­sen zu neh­men. Auf­re­gung und Är­ger ma­chen nur graue Haa­re.

­Mein Schluss­wort.

Ich wün­sche mir für die Zu­kunft, dass Ni­en­burg sich auch wei­ter­hin als Tanz­hoch­burg im Nor­den der Re­pu­blik be­haup­ten kann und viele Ju­gend­li­che sich für die­sen tol­len Sport in un­se­rer Re­gion be­geis­tern kön­nen.

DIE HARKE 25.08.2010

Fitzpatrick macht Schluss

Steffen Fitzpatrick wirkt entschlossen. Selbst der Ausblick, nochmal in die 2. Bundesliga vorzudringen, kann seine Meinung offenbar nicht ändern. „Nach dieser Saison ist für mich Schluss“, sagt der Routinier des TSZ. Und er sagt das keineswegs wehmütig oder mit gesenktem Blick, sondern glücklich und zufrieden. Fitzpatrick hat den Werdegang des Vereins nahezu komplett mitgemacht, wurde am Sonnabend für sein 80. Turnier ausgezeichnet; das kommt in etwa der Länderspielzahl von Lothar Matthäus gleich (150). „Nächstes Jahr wird man mich da oben auf dem Podest sehen“, dann wird er sich organisatorisch betätigen, die Tanzschuhe allerdings wird er dann einmotten.
Sein Trainer Rainer Bormann mag seinen Team-Methusalem jedoch noch nicht ganz abschreiben, schließlich ist Fitzpatrick topfit, trägt kein Gramm Fett zu viel mit sich herum. Bormann: „Er hat ja schon mal eine kleine Pause gemacht. Ich hoffe, dass er noch ein paar Turniere tanzen wird. Denn in dieser Teamzusammensetzung, da geht noch mehr.“ fan.

DIE HARKE 19.03.2009

Leises Jubiläum zum 15

Dem 1. TSZ Nienburg steht ein „halbrundes“ Jubiläum bevor: Der Tanzklub feiert am 24. Februar sein 15-jähriges Bestehen. Entgegen der Gewohnheit wird dieses Jubiläum jedoch nicht mit Pauken und Trompeten gefeiert, da die A- (21. März) und die C-Formation (22. März) jeweils noch Heimturniere bestreiten; dort wird ohnehin kräftig gefeiert.  „Wir freuen uns aber natürlich darüber, welchen Namen wir uns in diesen 15 Jahren gemacht haben“, sagt Vorsitzender und Trainer Rainer Bormann. Salsa-Takte erklangen beim TSZ erstmals 1994, ein Jahr später wagte sich die erste  Formation aufs Parkett der Landesliga mit der Choreografie „Disney“. Heute ist der Klub amtierender Landesmeister und Nienburg eine norddeutsche Tanzsport-Hochburg. fan.

Die HARKE 04.02.2009