Atemberaubende Präsentation

Lateintanz-Oberliga: Die B-Formation des 1. TSZ Nienburg belegt im großen Finale Platz fünf

Nienburg (df). Drei Minuten vor dem Beginn der Vorrunde machte sich bei Trainer Timo Kuhnt Erleichterung breit. Seine Tänzerin Rachel Bell hatte bei der Stellprobe über Atembeschwerden geklagt, aber sie konnte schließlich auf dem Parkett mitmischen. Der eine oder andere der 600 Zuschauer in der BBS-Halle dürfte ähnliche Probleme gehabt haben, denn: Die B-Lateinformation des 1. TSZ Nienburg bot den Besuchern eine atemberaubende Vorstellung und holte sich im großen Finale des Oberliga-Turniers den fünften Platz.

„Es war einfach alles super. Die Kostüme und die Musik haben mir am besten gefallen“, war die 13-jährige Alexandra Reineking begeistert, die mit ihrer Freundin aus Stolzenau zum Auftritt kam. Ida Holzwart beeindruckte die „tänzerische Leistung“ am stärksten. Kuhnt war mit der Präsentation seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Mit ein bisschen Glück wäre sogar Platz vier möglich gewesen. Wir arbeiten weiter an uns, um noch Kleinigkeiten zu verbessern.“

Im Training will er noch ein wenig die Genauigkeit in den Bildern optimieren. Darin sah auch Wertungsrichter Ralf Janssen den Grund, dass nicht eine noch bessere Platzierung erreicht wurde: Das Team habe eine sehr gute Vorrunde getanzt, dann aber leichte Ungleichmäßigkeiten bei der Choreografie „Move“ gezeigt. Rachel Bell ging es nach dem Turnier etwas besser: „Ich werde morgen schon wieder trainieren.“ Ihr Tanzpartner Pascal Stein, der seine erste Saison in der Oberliga tanzt, sprach von einem perfekten Zusammenspiel des Teams, dem aber noch ein wenig die Routine fehlt.

Viertes Oberliga-Turnier: 1. Grün-Gold Club Bremen E 1-1-1-1-1, 2. Creative Club Berlin A 2-2-3-3-2, 3. TCH Oldenburg B 3-3-2-4-3, 4. Latin Team Kiel B 5-4-4-5-4, 5. 1. TSZ Nienburg B 4-5-5-2-5, 6. TSA Creativ Oldenburg A 6-6-7-6-6, 7. TSA Ellerbeker A  TV 7-7-8-7-7, 8. FTC Böhmetal A 8-8-6-8-8.

Die Tabelle der Oberliga: 1. Grün-Gold Club Bremen E, 2. Creative Club Berlin A, 3. TCH Oldenburg B, 4. Latin Team Kiel B, 5. 1. TSZ Nienburg B, 6. TSA Creativ Oldenburg A, 7. FTC Böhmetal A, 8. TSA Ellerbeker TV A.

Gelungene Premiere

Lateintanz-Oberliga Die B-Formation des 1. TSZ Nienburg erreicht das große Finale

Bremen (df). Die B-Formation des 1. TSZ Nienburg hat in Bremen bei ihrem ersten Oberliga-Lateinturnier das große Finale und dort einen guten fünften Platz erreicht.

Bei der Stellprobe war den Tänzern in der großen Stadthalle etwas Nervosität anzumerken. Bis zur Vorrunde habe die Mannschaft eine „kontinuierliche Leistungssteigerung“ gezeigt, sagte Co-Trainer Rainer Bormann, der die Formation mit Timo Kuhnt trainiert. Die  Tänzer um Kapitän Johannes Rudolph und Susanne Germann präsentierten die anspruchsvolle Choreografie „Move“ des A-Teams. Unkonzentriertheiten und Fehler in den Bildern verhinderten im großen Finale eine höhere Platzierung. „In der Mannschaft steckt viel Potenzial, wir arbeiten weiter an den Unstimmigkeiten“, betonte Bormann.

Das 1. TSZ freut sich bereits auf das große Heimturnier am nächsten Wochenende: Am Sonnabend tanzen die Lateintänzer aus der 2. Bundesliga um 18 Uhr, Sonntag findet das Lateintanz-Oberligaturnier um 15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist für beide Turniere die BBS-Sporthalle.

Turnier in Bremen, Lateintanz-Oberliga: 1. Bremen (1-1-1-1-1), 2. Berlin (2-3-2-3-3), 3. TCH Oldenburg (4-2-4-2-4), 4. Kiel (3-5-3-4-5), 5. Nienburg B (5-4-5-5-3), 6. Böhmetal (7-6-8-6-7), 7. TSA Oldenburg (6-7-7-8-6), Ellerbek (8-8-6-7-8).

TSC Blau-Gold fährt nach Nürnberg

Formationstanz Die Teilnahme am Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga ist gesichert

Göttingen/Kiel (bro/her). Der TSC Blau-Gold Nienburg hat Planungssicherheit: Die Standardformation erreichte in Göttingen die fehlende Platzierung, sodass das Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga gebucht ist. Zusammen mit den ebenso qualifizierten Lateintänzern des Stadtrivalen 1. TSZ geht es in einem Monat nach Nürnberg.

REGIONALLIGA STANDARD

Der Tabellenführer aus Nienburg nahm es sportlich, dass es diesmal nur zum zweiten Platz reichte. “Göttingen hatte halt Heimvorteil. Aber wir haben die Zuschauer dafür mit unserer Choreografie Udo Jürgens richtig mitgerissen”, berichtete Trainer Peter Krüger. Er wunderte sich nur darüber, dass sein Team nach der schlappen Vorrunde auf Platz eins lag und der viel bessere Final-Durchgang dann nicht zum Tagessieg reichte.

REGIONALLIGA LATEIN

Das 1. TSZ Nienburg gewann auch das fünfte und abschließende Regionalliga-Turnier und erhielt von den fünf Wertungsrichtern viermal die Note eins. “Die Zwei ist ein kleiner Schönheitsfehler”, fand Trainer Rainer Bormann. Rund 35 nach Kiel mitgereiste Fans hätten für tolle Stimmung gesorgt. Beim Saisonrückblick gerät Bormann ins Schwärmen: “Alle haben einen super Job gemacht und waren immer motiviert.” Als Belohnung gab´s eine trainingsfreie Woche.

LANDESLIGA LATEIN

Weniger gut lief es für die Landesliga-Teams des 1. TSZ: Die B-Formation landete in Kiel auf dem sechsten Platz. Es fehlte etwas an der Präsenz und an der Selbstsicherheit. Das soll am kommenden Sonnabend in Berlin schon wieder besser werden. “Das Ergebnis wollen wir dann korrigieren”, sagte Bormann.

Das C-Team des TSZ kam beim Turnier in Göttingen auf den vierten Rang.

Einen Platz dahinter landete die zweite Mannschaft des TSC Blau-Gold um Nina Kloth, die zufrieden auf ihre weitere Leistungssteigerung zurückblickte.

“DIE HARKE” 21.04.2009

Leichte Ernüchterung beim TSZ

Lateintanz-Oberliga: Die B-Formation belegt zum Auftakt nur Platz sieben
Ahrensburg (fan). Nach den jüngsten Erfolgen der A-Formation – sie gewann die beiden ersten Regionalliga-Turniere – kehrte nun bei den Lateintänzern des 1. TSZ Nienburg leichte Ernüchterung ein. Das B-Team erreichte zwar beim Oberliga-Auftakt in Ahrensburg wie gewünscht das große Finale, wurde hier aber mit Platz sieben unter insgesamt neun Teams nur Letzter.
„Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden“, sagt TSZ-Chef Rainer Bormann. „Wir haben ein gutes Feedback bekommen, Platz drei bis fünf wäre gerecht gewesen.“ Während manchen Konkurrenz-Teams vor lauter Highlights fast schwindelig wurde, konzentrierte sich das TSZ auf den tänzerischen Schwerpunkt, legte Wert auf saubere und doch temperamentvolle Präsentation. Einer der fünf Wertungsrichter erstaunte dabei alle Beteiligten mit Phantasie-Noten – er wertete Turniersieger TSK Buchholz auf Platz sechs; von den vier anderen Juroren hatte es ausschließlich Einsen gegeben.
„Beim Auftakt fehlte uns noch ein wenig die Selbstsicherheit, aber das war bei den anderen Teams nicht anders“, meinte Bormann, der seinem Trainer-Duo Timo Kuhnt und Sergius Rossel gute Arbeit attestierte. Der Vorsitzende: „Wir werden den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken, sondern die Zeit bis zum zweiten Turnier am 28. Februar in Buchholz sinnvoll nutzen.“

DIE HARKE – 04.02.2009

"Familiäre Runde" mit 350 Fans

Nienburg (fan). Das 1. TSZ Nienburg hatte die Werbetrommel gar nicht in Anspruch genommen, denn die erste Präsentation der drei Formationen im neuen Jahr sollte quasi in familiärer Runde in der Meerbachhalle stattfinden. Daraus wurde nichts: Unter den Lateintanz-Fans hatte sich die Info schnell herumgesprochen: Mehr als 350 Zuschauer konnte TSZ-Chef Rainer Bormann am Sonntagabend begrüßen.

“Dabei war das hier nur als kleine Generalprobe gedacht.”

Bormann hatte den bescheidenen Rahmen gewählt, weil im Grunde kaum etwas Neues zu präsentieren war. Ein paar neue Gesichter im A-Team, neue Kostüme für die Damen des B-Teams, ansonsten setzt das TSZ auf Bewährtes.

Die A-Formation strebt nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga mit der bekannten Choreografie “Move” erneut das Aufstiegsturnier der Regionalliga an. Bormann: “Wir werden alles dafür tun, um in die 2. Liga zurückzukehren.” Neu im Team ist Karina Heydt, die den Platz von Natascha Bolte an der Seite von Anh Duc Nguyen einnimmt. Bolte tourt zurzeit durch Australien, Heydt zog gerade von Bremen nach Liebenau – genau zur rechten Zeit. “Sie ist eine Bereicherung, die beiden harmonieren sehr gut”, sagt Bormann über die Tänzerin, die zuletzt für Grün-Gold Bremen aktiv war. Von jenem Klub kommt auch Franziska Becker. Becker unterstützt künftig den Trainerstab mit Bormann, Uta und Roberto Albanese, wird sich primär um die Damen kümmern. “Wir ergänzen uns sehr gut. Sie wird uns helfen, das Optimale aus der Mannschaft herauszuholen.” Neu in der A-Formation sind auch Mareike Pottratz aus dem B-Team, Deborah Freitag undOliver Roß aus dem C-Team sowie Florian Steimbke. Das erste Turnier bestreiten die Nienburger am 17. Januar in Bremen.

Große Ziele verfolgt auch die B-Formation: Der Oberliga-Aufsteiger, der von Timo Kuhnt und Sergius Rossel trainiert wird, will mit der Choreografie “Crazy in Latin” keck im vorderen Drittel landen. Etwas lockerer, aber nicht ohne Ziel geht die C-Formation ins Rennen der Landesliga. Die Truppe des Trainergespanns Sarah Rothe/Pascal Küttner will stets das große Finale erreichen, der “Talentschuppen” des TSZ ist jedoch primär als Eingangstür in den Wettkampf-Tanzsport gedacht.

DIE HARKE 05.01.2009