Nürnberg in Sicht!

Lateintanz-Regionalliga: Heimsieg und Hattrick für die A-Formation des 1. TSZ Nienburg Von Stefan Schwiersch – Nienburg. “Seit heute gucken wir nach Zimmern in Nürnberg”. Nürnberg, das ist das große Ziel, das ist das Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga am 23. Mai.

Und spätestens seit Sonnabend ist Trainer Rainer Bormann überzeugt, das Ticket gelöst zu haben, bereits nach drei von fünf Turnieren. Denn die Lateintanzformation des 1. TSZ Nienburg komplettierte vor heimischem Publikum in der Meerbachhalle den Hattrick, gewann auch das dritte Regionalliga-Turnier und dürfte von einem der ersten beiden Plätze nur noch mit Teufels Hilfe zu verdrängen sein.

Die rechte Hand muss Bormann auch gestern noch geschmerzt haben, jeder wollte sie am Sonnabend nach den letzten Noten der Wertungsrichter (2, 1, 1, 1, 1) schütteln. Gefühlt jeder zweite in der mit 600 Fans voll besetzten Halle drückte, gratulierte, herzte und knuddelte den Trainer des Nienburger Tanzsport-Flaggschiffs. Der war sichtlich bewegt über die Flut an Glückwünschen und den perfekten Tag, der organisatorisch ebenso aufwendig wie gelungen und tänzerisch absolut überzeugend gelaufen war. “Unser Auftritt war von Kleinigkeiten abgesehen sehr professionell”, meinte Bormann. “Aber ganz ehrlich: Mich stört die eine Zwei in der Wertung.”

Rein tänzerisch ragte das TSZ in diesem dritten Turnier heraus. Anh Duc Nguyen & Co. brachten das richtige Maß an Euphorie und Begeisterung vor den eigenen Fans aufs Parkett, ohne zu übertreiben, zu überdrehen. “Dieses Team ist super. Es arbeitet so hart an der tänzerischen Entwicklung, und wir haben ein gut gestricktes System auf der Fläche.”

Einmal mehr konnte sich die Nienburger Formation auf ihren Background verlassen. Das galt für die helfenden Hände wie Sponsoren und dem großen Team vor Ort, allen dankte Bormann herzlich. Und das galt gewiss auch für die kreischende Fangemeinde auf der Tribüne – in der Lärmwertung fiel der Nienburger Sieg noch weitaus deutlicher aus; Gewerkschafter dürften Bormann beizeiten empfehlen, bei der “Arbeit” einen Hörschutz zu tragen. Bormann denkt zurück. “Vor 15 Jahren haben wir uns entscheiden, diesen Weg mit einem eigenen Verein zu gehen und Vorreiter zu werden. Und wenn man heute das volle Haus und diese Atmosphäre sieht, ist das die Bestätigung, es richtig gemacht zu haben.”

Drittes Turnier in Nienburg: 1. TSZ Nienburg 2, 1, 1, 1, 1; 2. GGC Bremen C  1, 2, 2, 2, 2; 3. GGC Bremen D 4, 3, 3, 3, 4; 4. TSC Norden A 3, 4, 4, 4, 3; 5. TCH Oldenburg 5, 5, 5, 5, 6; 6.  1. TSZ Blau-Gelb Bremen 6, 6, 7, 7, 7; 7. 1. Latin Team Kiel 7, 7, 8, 5, 6; 8. 1. TSZ im TK Hannover 8, 8, 7, 8, 8.

Regionalliga: 1. TSZ Nienburg 3; 2. GGC Bremen C  6; 3. GGC Bremen D  10; 4. TSC Norden A 11; 5. TCH Oldenburg 17; 5. 1. TSZ Blau-Gelb Bremen 17; 7. 1. Latin Team Kiel  20; 8. 1. TSZ im TK Hannover 24.

DIE HARKE 22.03.2009

Leises Jubiläum zum 15

Dem 1. TSZ Nienburg steht ein „halbrundes“ Jubiläum bevor: Der Tanzklub feiert am 24. Februar sein 15-jähriges Bestehen. Entgegen der Gewohnheit wird dieses Jubiläum jedoch nicht mit Pauken und Trompeten gefeiert, da die A- (21. März) und die C-Formation (22. März) jeweils noch Heimturniere bestreiten; dort wird ohnehin kräftig gefeiert.  „Wir freuen uns aber natürlich darüber, welchen Namen wir uns in diesen 15 Jahren gemacht haben“, sagt Vorsitzender und Trainer Rainer Bormann. Salsa-Takte erklangen beim TSZ erstmals 1994, ein Jahr später wagte sich die erste  Formation aufs Parkett der Landesliga mit der Choreografie „Disney“. Heute ist der Klub amtierender Landesmeister und Nienburg eine norddeutsche Tanzsport-Hochburg. fan.

Die HARKE 04.02.2009

Nach dem Sieg fließen Tränen

Lateintanz-Landesliga: TSZ und TSC Blau Gold nutzen ihren Heimvorteil\par12Nienburg (sil).

Emotionen pur gab es am Wochenende in der Meerbachhalle bei den Turnieren der Lateintanz-Landesligen A und C. Zunächst trat die B-Formation vom 1. TSZ Nienburg an, tags darauf folgte die C-Formation des TSC Blau Gold Nienburg.

Landesliga C: TSZ-Trainer Timo Kuhnt konnte sein Glück nach der Bekanntgabe der Platzierungen kaum fassen: Von den Richtern gab es für sein Team zweimal die Noten 1 und 2 und einmal die 3. Das war gleichbedeutend mit dem Turniersieg vor heimischem Publikum. Mit dieser Leistung steigerten sich die Nienburger im Vergleich zum ersten Turnier um satte drei Plätze; beim Auftaktturnier in Weyhe war nur Rang vier herausgesprungen. Seither hat die Mannschaft verstärkt an ihrer Präsenz und Synchronität gearbeitet.

In der Vorrunde hielten die Nienburger die Fortschritte der Trainingseinheiten noch versteckt, umso deutlicher war die Steigerung des Niveaus im Großen Finale zu erkennen: Nun passten die Bilder und die Übergange gelangen fließend. “Wir hatten gehofft, uns einen oder zwei Plätze verbessern zu können. Dass es nun der erste geworden ist, ist einfach toll”, freute sich Co-Trainer Rainer Bormann. Cheftrainer Timo Kuhnt war emotional nicht nur während der Auftritte mit seiner Truppe auf einer Höhe, sondern ließ seinen Gefühlen vor allem nach dem Turnier freien Lauf, es floss die eine oder andere Freudenträne.as Ziel des TSZ ist es nun, diese Leistung in den drei übrigen Turnieren zu bestätigen, um am Ende möglicherweise an der Qualifikation zur Oberliga teilnehmen zu können.

Landesliga A: Am zweiten Tag tanzte der TSC Blau Gold Nienburg in der Parallelstaffel. Für das Team von Tim Weinholz stand am Ende der vierte Platz. Die Saison verlief bisher für die Nienburger nicht optimal, eine Teilnahme am Großen Finale wollte bisher nicht gelingen. Doch mit der Unterstützung der Nienburger Zuschauer, die ihre Mannschaft lautstark anfeuerten, erreichte der TSC das anvisierte Ziel. Blau Gold freute sich über den vierten Rang im Großen Finale, als wäre es der Sieg gewesen. Für die noch ausstehenden Turniere nehmen sich die Nienburger vor, diese Platzierung zu bestätigen.

Insgesamt war das 1. TSZ Nienburg als Veranstalter mit beiden Tagen überaus zufrieden. Zwar kamen nicht ganz so viele Zuschauer wie bei früheren Veranstaltungen, was am frühlingshaften Wetter gelegen haben dürfte, dennoch “ist es immer etwas Besonderes, vor dieser Kulisse zu tanzen, die so viel Stimmung macht”, betonte Rainer Bormann.

DIE HARKE 01.04.2008

Das 1. TSZ übernimmt die Spitze

Lateintanz-Regionalliga: Zweiter Saisonsieg

Verden (fan). Das 1. TSZ Nienburg gehört seit Sonnabend fest zum Kandidatenkreis für die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga. Die Lateinformation von Trainer Rainer Bormann gewann nach dem Heimauftritt vor vier Wochen nun auch das dritte Saisonturnier in Verden und übernahm die Tabellenführung.

Für die Aufstiegsrunde am 26. Mai in Oberhausen qualifizieren sich jeweils die beiden Erstplatzierten der drei Regionalligen Nord, Süd und West.

“Es war uns ganz wichtig zu zeigen, dass wir nicht nur vor heimischer Kulisse gewinnen können”, meinte Bormann. Dabei hatten alle Teams mit den hohen Temperaturen in der Verdener Aller-Weser-Halle zu kämpfen; einige Teams mussten Ausfälle kompensieren. Allerdings nicht die Nienburger, “auch ein Zeichen unserer guten Kondition”.

In der Vorrunde und im Finale lieferte das TSZ zwei blitzsaubere Auftritte mit guter Präsenz ab, minimale Patzer fielen nicht ins Gewicht. Am Ende war die Wertung der Richter eindeutig für die Weserstädter. Eher verkniffen schauten die Gastgeber vom Grün-Gold-Club Bremen drein, die neben zwei Einsen auch eine Fünf kassierten und auf Rang drei zurückfielen.

Wertungen und Tabelle: 1. 1. TSZ Nienburg A 1-3-1-2-1; 2. TSG Bremerhaven B 2-2-3-3-2; 3. Grün-Gold-Club Bremen C 4-1-2-1-5; 4. 1. Latin Team Kiel A 3-4-5-5-6; 5. TSC Hansa Syke A 5-5-4-4-3; 6. TSA i. Ahrensburger TSV A 8-7-7-7-8; 7. Grün-Gold-Club Bremen D 6-6-6-6-4; 7. TSZ Blau-Gelb Bremen B 7-8-8-8- 7; 9. TSC Hansa Syke B 9-9-9-9-9.

1. TSZ richtet drei Turniere aus

Zwei Lateinformationen der Nienburger und die Standardtänzer des TSC Blau-Gold im Einsatz

Nienburg (DH). Formationstanz satt bietet das 1. TSZ Nienburg am Wochenende in der heimischen Meerbachhalle: Der Höhepunkt steigt am Sonnabend um 17 Uhr mit der Latein-Regionalliga, am Sonntag folgen die Turniere der Standard-Regionalliga (13 Uhr) und der Latein-Landesliga (15.30 Uhr).as Nienburger A-Team will in der dritthöchsten Lateintanz-Liga den Heimvorteil nutzen und einen der ersten drei Plätze ergattern. Beim durchwachsenen Saisonauftakt in Ahrensburg, als die Wertungsrichter in ihren Urteilen sehr weit auseinander lagen, war das 1. TSZ auf Rang vier gelandet.

Die Formation um Kapitän Pascal Küttner weiß, dass die acht Konkurrenten allesamt sehr stark sind und nutzte die Zeit seit Anfang Februar, um intensiv an der tänzerischen Ausführung der Choreografie, der Ausstrahlung und den zahlreichen Schwierigkeiten der Choreografie “Crazy in Latin” zu arbeiten.

Am Sonntag dürfen sich die Zuschauer ebenfalls auf spannende Wettbewerbe einstellen. Zunächst feiert der Gastgeber mit der Ausrichtung der Regionalliga Standard eine Premiere, denn bislang dominierten an der Weser die Lateintänzer. Die Farben der Kreisstadt vertritt die Formation des TSC Blau-Gold Nienburg, das sich mit vier weiteren Mannschaften misst. Bei den zwei Auftritten zuvor reichte es für das Team von Trainer Peter Krüger jeweils zu Rang drei.

Am frühen Sonntagnachmittag folgen die jungen Lateintänzer des 1. TSZ Nienburg: Die Mannschaft um Lisa Anna Becker möchte nach dem ersten grandiosen Auftritt in der Stadthalle Bremen abermals in das große Finale einziehen. Dabei wird auf die Unterstützung aus dem Publikum gehofft, viele Tänzer sind erst seit Mitte vergangenen Jahres dabei. er Eintritt kostet Erwachsene neun Euro, Schüler, Studenten und Rentner zahlen ermäßigt sieben Euro, Kinder bis zehn Jahre haben freien Zugang. Kartenvorbestellungen können bei Nadine Bormann unter (0172) 441 73 34 vorgenommen werden.

DIE HARKE 15.03.2007