Von Stine Behrens – Nienburg . Auf den ersten Blick war alles beim Alten bei den Latein-Formationen des 1. TSZ Nienburg. Bei der Generalprobe im engsten Kreis vor Familie und Freunden zeigte das B-Team wie im vergangenen Jahr “Latino del Mundo”, und das A-Team tanzte “Crazy in Latin”.
Outfit und Choreografien blieben also gleich. Doch erst der Blick in die abgeschminkten Gesichter nach dem Duschen verriet: Es hat ein Generationswechsel stattgefunden.
Nienburger Latein-Formationen neu besetzt / Bis 2008 will Trainer Rainer Bormann in die 2. Bundesliga
12Von Stine Behrens – Nienburg . Auf den ersten Blick war alles beim Alten bei den Latein-Formationen des 1. TSZ Nienburg. Bei der Generalprobe im engsten Kreis vor Familie und Freunden zeigte das B-Team wie im vergangenen Jahr “Latino del Mundo”, und das A-Team tanzte “Crazy in Latin”. Outfit und Choreografien blieben also gleich. Doch erst der Blick in die abgeschminkten Gesichter nach dem Duschen verriet: Es hat ein Generationswechsel stattgefunden.
Neun ehemalige B-Team-Tänzer sind in die Regionalliga-Formation gerutscht, das zudem verstärkt wird von den Reaktivierten Tim Schwiderke, Jörg Dicke und Melanie Höper sowie Neuzugang Artiom Saveler. Die just aufgestiegene Oberliga-Mannschaft präsentierte sich sogar mit 13 neuen Tänzern, von denen einige bei der Generalprobe in der Meerbachhalle erstmals vor Publikum auftraten und entsprechend nervös waren. “Trotzdem bin ich im Großen und Ganzen zufrieden”, lobte Trainer Rainer Bormann. Aber: “Sie können mehr – und das werden wir bis zum Saisonstart auch noch aus ihnen herausholen.”as gilt vor allem für das B-Team, das am 11. Februar in Bremerhaven zum Saisonstart antreten wird; in vier Wochen Trainingszeit lässt sich noch einiges verbessern. Das A-Team muss bereits am 29. Januar in Bremen beweisen, ob es den Ansprüchen des Coaches standhält. Zwar gibt er für beide Mannschaften den Liga-Erhalt als Saisonziel aus, das A-Team ist aber schon jetzt erkennbar besser als im vergangenen Jahr. Für den Unterbau gilt: Erfahrungen sammeln, Nervosität ablegen, sich in der Oberliga akklimatisieren. Am 8. und 9. April können beide Mannschaften ihr Können vor einer größeren Nienburger Kulisse beweisen – dann finden die vom TSZ organisierten Turniere statt.
Rainer Bormann freut sich wie jedes Jahr auf die Saison und nimmt die neuen Zusammenstellungen gelassen: “Das ist ganz normal und sogar eine gewollte Entwicklung.” Seinem Vier-Jahres-Plan entsprechend, an dessen Ende in 2008 idealerweise der Aufstieg in die 2. Bundesliga steht, baut er die Tänzer systematisch auf und unterstützt sie dabei, auch bei Einzelturnieren anzutreten, um die tänzerische Qualität zu verbessern. Das Trainingspensum ist entsprechend hoch, was nicht alle Aktiven mit ihrem Job vereinbaren können. Doch Not hatte Bormann nie: Als im vergangenen Jahr einige Leistungsträger durch Verletzungen ausfielen, standen neben den Nachwuchskräften der B-Mannschaft mit Tim Schwiderke, Melanie Höper und Jörg Dicke drei Ehemalige zur Verfügung, die sich schnell überreden ließen, ihren Verein weiter zu unterstützen. “Das ist das Schöne und freut mich sehr: Es gibt kein Konkurrenzdenken. Wir sind wie eine große Familie und alle sind sofort zur Stelle.”
Das neue A-Team: Anh Duc Nguyen/Natascha Bolte, Simon Bultmann/Marianne Popandopulo, Steffen Fitzpatrick/Melanie Höper, Vitali Warkentin/Stephanie Helfrich, Pascal Küttner/Dominika Kaluza, Timo Kuhnt/Julia Meier, Tim Schwiderke/Tina Kunde, Jörg Dicke/Sonja Olschewski, Meike Stadtländer, Anna Jochim, Artiom Saveler, Marc Bußmann.as neue B-Team: Stuart Foster/Elsa Heydel, Thomas Ballmann/Anna Becker, Sören Dietrich/Vivien Lüsert, Stephan Sahr/Dorte Rosenbrock, Steffen Kaatze/Vera Holtus, Christian Hamann/ Anna-Lena Wiegmann, Rouven Dietrich/Doreen Stanicke, Maik Schwiderke/Sahra Rothe, Anne Wischmann, Torben Kuhnt/Lena Butterbrodt.
DIE HARKE 15.01.2006