Gelungene Premiere

Lateintanz-Oberliga Die B-Formation des 1. TSZ Nienburg erreicht das große Finale

Bremen (df). Die B-Formation des 1. TSZ Nienburg hat in Bremen bei ihrem ersten Oberliga-Lateinturnier das große Finale und dort einen guten fünften Platz erreicht.

Bei der Stellprobe war den Tänzern in der großen Stadthalle etwas Nervosität anzumerken. Bis zur Vorrunde habe die Mannschaft eine „kontinuierliche Leistungssteigerung“ gezeigt, sagte Co-Trainer Rainer Bormann, der die Formation mit Timo Kuhnt trainiert. Die  Tänzer um Kapitän Johannes Rudolph und Susanne Germann präsentierten die anspruchsvolle Choreografie „Move“ des A-Teams. Unkonzentriertheiten und Fehler in den Bildern verhinderten im großen Finale eine höhere Platzierung. „In der Mannschaft steckt viel Potenzial, wir arbeiten weiter an den Unstimmigkeiten“, betonte Bormann.

Das 1. TSZ freut sich bereits auf das große Heimturnier am nächsten Wochenende: Am Sonnabend tanzen die Lateintänzer aus der 2. Bundesliga um 18 Uhr, Sonntag findet das Lateintanz-Oberligaturnier um 15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist für beide Turniere die BBS-Sporthalle.

Turnier in Bremen, Lateintanz-Oberliga: 1. Bremen (1-1-1-1-1), 2. Berlin (2-3-2-3-3), 3. TCH Oldenburg (4-2-4-2-4), 4. Kiel (3-5-3-4-5), 5. Nienburg B (5-4-5-5-3), 6. Böhmetal (7-6-8-6-7), 7. TSA Oldenburg (6-7-7-8-6), Ellerbek (8-8-6-7-8).

Generalprobe ohne Risiko

Formationstanz Lateintänzer des 1. TSZ sind gerüstet
Nienburg (bro). Beim 1. TSZ Nienburg hat die Lateintanzformation am Wochenende nochmals hart geschuftet. Neben den Übungseinheiten in der Meerbachhalle stand für den Aufsteiger in die 2. Bundesliga vorgestern die Generalprobe für den Saisonstart am nächsten Sonnabend in Karlsruhe an. Trainer Rainer Bormann wirkte zufrieden, da das A-Team um Karina Heidt gerüstet daherkam.
„Uns ging es ja nur darum, dass wir schon einmal vor größerem Publikum aufgetreten sind“, nannte Bormann den Hauptzweck der Generalprobe, die mit sieben statt acht Paaren absolviert wurde. Andree Minuth fiel mit einer Rippenprellung aus, einen Ersatztänzer gibt es nicht. Bormann: „Wir wollten kein Risiko eingehen.“
Für Samstagabend waren nur Freunde und Bekannte der Aktiven geladen. Mit gut 200 Menschen füllte sich die Tribüne aber dennoch anständig. Das 1. TSZ präsentierte die bekannte Choreografie „Move“, mit der es zum dritten und letzten Mal in eine Saison geht. Nur das Outfit der Damen wird verändert, bis Mittwoch soll Sibilla Becker aus Bremen den Feinschliff vollendet haben. Vier Herren und drei Damen stießen neu hinzu, und Melanie Höper und Pascal Küttner geben nach einjähriger Pause ihr Comeback. Darüber hinaus wird Bormann, der in der Vorbereitung für mehrere Wochen ausgefallen war, neuerdings von Franziska Becker als Techniktrainerin unterstützt. Mehr: www.tsz-nienburg.de.

DIE HARKE 04.01.2010

1. TSZ tröstet sich mit einem Titel

Lateintanz Favorit gewinnt die Landesmeisterschaft, TSC Dritter 12 Von Jan Herrmann – Nienburg. Das 1. TSZ hat es geschafft: Die Nienburger Lateintanzformation siegte bei den Landesmeisterschaften in der Meerbachhalle überzeugend und verteidigte den Titel der besten Lateintanzformation aus ganz Niedersachsen. Damit betrieben sie ein Stück weit Wiedergutmachung für den verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga beim Relegationsturnier in Nürnberg (wir berichteten).

Froh war auch das TSC Blau-Gold Nienburg: Das A-Team sicherte sich die Bronzemedaille und landete auf Rang drei.

“Ich bin sehr erleichtert und auch glücklich”, gestand Rainer Bormann, Trainer und Vorsitzender des TSZ. Seine Schützlinge bekamen im Finale von fünf Wertungsrichtern fünf Einsen zugesprochen und verteidigten souverän den Titel. Sie waren es, die am Ende den Pokal in die Höhe strecken konnten und mit ihrer Leistung sowohl Wertungsrichter als auch Publikum überzeugten. Das Thema der Vorführung lautete “Move”. Auf Rang zwei landete der TSC Hansa Syke mit der Choreographie “Swing”. Die Wertungsrichter hatten fünf Zweien verteilt. Das Finale komplettierte der TSC Blau-Gold sowie der FTC Böhmetal (Platz vier) und der TSC Walsrode, der unter Trainer Peter Krüger auf Rang fünf landete.

Der Titelverteidiger und Ausrichter der Landesmeisterschaften, TSZ Nienburg, war als Favorit in das Turnier gegangen und zeigte eine kraftvolle und ausdrucksstarke Choreographie. “Wir waren sehr präsent und haben ein bisschen Wiedergutmachung betrieben”, sagte Bormann. Sogar André Minuth, ansonsten im B-Team zu Hause und für den verhinderten Stuart Forster im Einsatz, fügte sich nahtlos ein.

Rund 400 Zuschauer sorgten in der nicht ganz ausverkauften Meerbachhalle für eine tolle Stimmung. Gut drei Stunden wurde ihnen Tanzsport mit vollem Einsatz geboten. Zufrieden war auch Krüger, der neben seiner Trainertätigkeit für Walsrode auch als Vorsitzender des TSC Blau-Gold vor Ort war. “Wir konnten kaum trainieren und haben eine sehr gute Leistung gezeigt.”

DIE HARKE 01.06.2009

Platz eins ist für das 1. TSZ abonniert

Latein-Regionalliga: Aufstiegsturnier sicher 12 Norden (bro). Die Lateintanzformation des 1. TSZ Nienburg fährt im Mai zum Aufstiegsturnier nach Nürnberg, die Teilnahme steht seit Sonnabend fest: In Norden gewannen Pascal Küttner & Co. auch das vierte Regionalliga-Turnier, heimsten dabei zum zweiten Mal in dieser Saison alle fünf Einsen der Wertungsrichter ein und können damit nicht mehr auf den dritten Platz zurückfallen.

Dieses Szenario war nach den bisherigen Auftritten aber ohnehin nur von theoretischer Natur.

“Wir hatten eine bessere Flächenpräsenz. Die Teamleistung stimmte, wir waren super synchron”, sah Trainer Rainer Bormann eine Steigerung gegenüber dem Heimturnier des Vorwochenendes. Das Publikum in Norden hätte – angetrieben von 30 TSZ-Schlachtenbummlern – begeistert hinter den Nienburgern gestanden, die mit ihrer Choreografie “Move” unaufhörlich dem direkten Wiederaufstieg in die 2. Liga entgegensteuern.

Einen weiteren Grund zur Freude lieferte vorgestern die C-Formation, die in Ellerbek ihren dritten Tabellenplatz behauptete. Wegen einer Erkrankung von Alexander Draeger konnten zwar nur sieben Paare aufgeboten werden, aber die Noten (3-4-5-3-6) reichten zum geteilten dritten Platz mit dem TSC Schwarz-Gold Göttingen. Das B-Team des TSC Blau-Gold Nienburg um Nina Kloth festigte den fünften Gesamtplatz (4-3-6-6-4).

DIE HARKE 29.03.2009

Nach dem Abstieg strebt das TSZ den Titel an

Die Nienburger Lateintanz-Formation will heute als Landesmeister aus Syke zurückkehren\par12 Nienburg (fan). Die Tänzer des 1. TSZ Nienburg können einer im Grunde enttäuschenden Saison, die mit dem sofortigen Abstieg aus der 2. Bundesliga endete, eine famose Wendung verleihen. Am Sonnabend ab 14.30 Uhr geht die Formation von Trainer Rainer Bormann als Favorit an den Start, wenn in Syke erstmals der Lateintanz-Landesmeister ermittelt wird.

Nach dem Abstieg aus der 2. Liga Anfang März hatte Bormann seinem Team zunächst eine Verschnaufpause verordnet, alle sollten abschalten. Rechtzeitig zog der Coach jedoch wieder die Zügel an, “wir nehmen die Landesmeisterschaft sehr ernst und werden mit der bestmöglichen Formation antreten”. Das TSZ geht offiziell noch als Zweitligist ins Rennen und damit als ranghöchste Formation. Die härtesten Widersacher sieht Bormann in den Regionalliga-Mannschaften aus Osnabrück, Hannover und Oldenburg; insgesamt gehen 13 Teams bis zur Landesliga ins Rennen. Die Nienburger sind gerüstet. Zuletzt wurde viermal wöchentlich trainiert, auch Weltmeister-Trainerin Uta Deharde aus Bremen half beim Feinschliff der Choreografie “Move”.

DIE HARKE 30.05.2008