"Familiäre Runde" mit 350 Fans

Nienburg (fan). Das 1. TSZ Nienburg hatte die Werbetrommel gar nicht in Anspruch genommen, denn die erste Präsentation der drei Formationen im neuen Jahr sollte quasi in familiärer Runde in der Meerbachhalle stattfinden. Daraus wurde nichts: Unter den Lateintanz-Fans hatte sich die Info schnell herumgesprochen: Mehr als 350 Zuschauer konnte TSZ-Chef Rainer Bormann am Sonntagabend begrüßen.

“Dabei war das hier nur als kleine Generalprobe gedacht.”

Bormann hatte den bescheidenen Rahmen gewählt, weil im Grunde kaum etwas Neues zu präsentieren war. Ein paar neue Gesichter im A-Team, neue Kostüme für die Damen des B-Teams, ansonsten setzt das TSZ auf Bewährtes.

Die A-Formation strebt nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga mit der bekannten Choreografie “Move” erneut das Aufstiegsturnier der Regionalliga an. Bormann: “Wir werden alles dafür tun, um in die 2. Liga zurückzukehren.” Neu im Team ist Karina Heydt, die den Platz von Natascha Bolte an der Seite von Anh Duc Nguyen einnimmt. Bolte tourt zurzeit durch Australien, Heydt zog gerade von Bremen nach Liebenau – genau zur rechten Zeit. “Sie ist eine Bereicherung, die beiden harmonieren sehr gut”, sagt Bormann über die Tänzerin, die zuletzt für Grün-Gold Bremen aktiv war. Von jenem Klub kommt auch Franziska Becker. Becker unterstützt künftig den Trainerstab mit Bormann, Uta und Roberto Albanese, wird sich primär um die Damen kümmern. “Wir ergänzen uns sehr gut. Sie wird uns helfen, das Optimale aus der Mannschaft herauszuholen.” Neu in der A-Formation sind auch Mareike Pottratz aus dem B-Team, Deborah Freitag undOliver Roß aus dem C-Team sowie Florian Steimbke. Das erste Turnier bestreiten die Nienburger am 17. Januar in Bremen.

Große Ziele verfolgt auch die B-Formation: Der Oberliga-Aufsteiger, der von Timo Kuhnt und Sergius Rossel trainiert wird, will mit der Choreografie “Crazy in Latin” keck im vorderen Drittel landen. Etwas lockerer, aber nicht ohne Ziel geht die C-Formation ins Rennen der Landesliga. Die Truppe des Trainergespanns Sarah Rothe/Pascal Küttner will stets das große Finale erreichen, der “Talentschuppen” des TSZ ist jedoch primär als Eingangstür in den Wettkampf-Tanzsport gedacht.

DIE HARKE 05.01.2009

B-Formation in der Oberliga

Lateintanz: TSZ-Team löst das Ticket beim Aufstiegsturnier in Buchholz

Buchholz (fan). Die Enttäuschung über den Abstieg der A-Formation aus der 2. Bundesliga ist endgültig verflogen, das Lächeln ist zum 1. TSZ Nienburg zurückgekehrt. Dafür verantwortlich ist die B-Formation von Trainer Timo Kuhnt und seiner rechten Hand Sergius Rossel: Sie belegte beim Aufstiegsturnier in Buchholz den dritten Platz und tanzt künftig in der Latein-Oberliga.

“Timo und Sergius haben eine Super-Arbeit geleistet und das Team weiterentwickelt”, lobt TSZ-Chef Rainer Bormann. “Ich bin sehr stolz auf die beiden.” Das B-Team zeigte zunächst eine verhaltene, aber weitgehend fehlerfreie Vorrunde und drehte in der Zwischenrunde mächtig auf. “Das war die beste Saisonleistung”, freute sich Bormann. Das Team um Sabine Apitius zeigte hohe Genauigkeit und viel Ausstrahlung. Damit gehörte das TSZ zur Fünfer-Finalrunde, deren Auftritte nur noch Showcharakter hatten, denn alle fünf hatten das Aufstiegsticket gelöst. Die Noten 4, 1, 3, 2 und 2 bedeuteten letztlich Platz drei für die Nienburger.

Bormann beschränkt sein Lob jedoch nicht allein auf die B-Formation und ihren frischen Erfolg, sondern betont generell die Betreuung in seinem Verein. “Auch Anh-Duc Nguyen und Pascal Küttner liefern im C-Team hervorragende Arbeit. Gemeinsam mit Roberto Albanese und Uta Deharde ist unser Trainerstab der Garant für Hochleistungssport.”

Die Saison hält noch einen Höhepunkt für die Nienburger bereit: Am 31. Mai tanzt das A-Team in Syke um die Landesmeisterschaft.

DIE HARKE 20.05.2008

Nach dem Sieg fließen Tränen

Lateintanz-Landesliga: TSZ und TSC Blau Gold nutzen ihren Heimvorteil\par12Nienburg (sil).

Emotionen pur gab es am Wochenende in der Meerbachhalle bei den Turnieren der Lateintanz-Landesligen A und C. Zunächst trat die B-Formation vom 1. TSZ Nienburg an, tags darauf folgte die C-Formation des TSC Blau Gold Nienburg.

Landesliga C: TSZ-Trainer Timo Kuhnt konnte sein Glück nach der Bekanntgabe der Platzierungen kaum fassen: Von den Richtern gab es für sein Team zweimal die Noten 1 und 2 und einmal die 3. Das war gleichbedeutend mit dem Turniersieg vor heimischem Publikum. Mit dieser Leistung steigerten sich die Nienburger im Vergleich zum ersten Turnier um satte drei Plätze; beim Auftaktturnier in Weyhe war nur Rang vier herausgesprungen. Seither hat die Mannschaft verstärkt an ihrer Präsenz und Synchronität gearbeitet.

In der Vorrunde hielten die Nienburger die Fortschritte der Trainingseinheiten noch versteckt, umso deutlicher war die Steigerung des Niveaus im Großen Finale zu erkennen: Nun passten die Bilder und die Übergange gelangen fließend. “Wir hatten gehofft, uns einen oder zwei Plätze verbessern zu können. Dass es nun der erste geworden ist, ist einfach toll”, freute sich Co-Trainer Rainer Bormann. Cheftrainer Timo Kuhnt war emotional nicht nur während der Auftritte mit seiner Truppe auf einer Höhe, sondern ließ seinen Gefühlen vor allem nach dem Turnier freien Lauf, es floss die eine oder andere Freudenträne.as Ziel des TSZ ist es nun, diese Leistung in den drei übrigen Turnieren zu bestätigen, um am Ende möglicherweise an der Qualifikation zur Oberliga teilnehmen zu können.

Landesliga A: Am zweiten Tag tanzte der TSC Blau Gold Nienburg in der Parallelstaffel. Für das Team von Tim Weinholz stand am Ende der vierte Platz. Die Saison verlief bisher für die Nienburger nicht optimal, eine Teilnahme am Großen Finale wollte bisher nicht gelingen. Doch mit der Unterstützung der Nienburger Zuschauer, die ihre Mannschaft lautstark anfeuerten, erreichte der TSC das anvisierte Ziel. Blau Gold freute sich über den vierten Rang im Großen Finale, als wäre es der Sieg gewesen. Für die noch ausstehenden Turniere nehmen sich die Nienburger vor, diese Platzierung zu bestätigen.

Insgesamt war das 1. TSZ Nienburg als Veranstalter mit beiden Tagen überaus zufrieden. Zwar kamen nicht ganz so viele Zuschauer wie bei früheren Veranstaltungen, was am frühlingshaften Wetter gelegen haben dürfte, dennoch “ist es immer etwas Besonderes, vor dieser Kulisse zu tanzen, die so viel Stimmung macht”, betonte Rainer Bormann.

DIE HARKE 01.04.2008

Feurige Tänze mit Fußball-Klängen

Lateintanz-Oberliga: Die B-Formation des 1. TSZ verpasst das große Finale

Nienburg (fan). Es gibt wahrscheinlich nichts, was Franz Beckenbauer noch nicht erlebt hat. Aber dass sein Schunkel-Klassiker “Gute Freunde kann niemand trennen” im Jahre 2006 tatsächlich als musikalische Grundlage einer feurigen Lateinformation dient, das dürfte auch den “Kaiser” überraschen.

“Das Runde muss ins Eckige” nannte sich die Choreografie des Teams Ars-Nova Hamburg/Verden beim zweiten Oberliga-Turnier in Nienburg. Und die Präsentation unterstrich einmal mehr, dass dem modernen Lateintanz kaum Grenzen gesetzt sind. Der Fußball-Vortrag, zudem gespickt mit der legendären ´54er-Hörfunk-Moderation von Herbert Zimmermann (“Tor! Tor! Tor!”) wurde am Ende vor 600 Fans in der rappelvollen Meerbachhalle mit Platz sechs benotet, die gastgebende B-Formation des 1. TSZ Nienburg wurde Siebte und machte einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Die Geschmäcker sind verschieden, da macht der Lateintanz keine Ausnahme. Während die Hamburg-Verdener Tanzgemeinschaft zweifellos den ungewöhnlichsten Auftritt hinlegte, zuckte TSZ-Trainer Rainer Bormann eher mit den Schultern. “Diese Choreografie ist eher etwas für eine Showformation, da wurde zu wenig getanzt. Aber das ist meine persönliche Meinung.”

Trotz einer gelungenen Vorrunde schrammte seine TSZ-Mannschaft knapp am großen Finale vorbei – was Bormann nur bedingt nachvollziehen konnte. “Das Team hat sich seit dem ersten Turnier in Bremerhaven weiter entwickelt, wir sind genauer und besser geworden.” Doch der Groll über die Entscheidung der Richter hielt sich in Grenzen, zumal sich der Aufsteiger in der ersten Oberliga-Saison zunächst etablieren will, “schließlich haben wir auch einige blutige Anfänger dabei”. Dennoch wächst der Wunsch, schon bald erstmals ins große Finale vorzustoßen. Dafür gibt´s für das TSZ noch drei Möglichkeiten, das nächste Turnier findet am 30. April in Syke statt. Die Wertungen:

Großes Finale: 1. TSZ Blau-Gelb Bremen B 3 1 1 2 1; 2. 1. Latin Team Kiel B 5 3 3 3 4; 3. TSC Hansa Syke B 1 2 2 1 2; 4. TSZ Creativ Osnabrück B 2 4 4 5 3; 5. TSG Bremerhaven C 4 5 5 4 5; 6. FG Ars Nova Hamburg/Verden 6 6 6 6 6. – Kleines Finale: 7. 1. TSZ Nienburg B 7 8 7 7 7; 8. TSA i. SC Weyhe A 8 7 8 8 9; 9. CDC Rot-Gold Walsrode A 9 9 9 9 8.

DIE HARKE 10.04.2006

Gelingt beim Heimturnier der große Wurf?

Lateintanz-Regionalliga: Erneut Platz zwei, das 1. TSZ Nienburg will sich im Aufstiegsrennen behaupten\par12Kiel (ar). Die Lateintänzer des 1. TSZ Nienburg haben beim Regionalliga-Turnier in Kiel den anvisierten zweiten Platz erreicht. Die A-Formation von Rainer Bormann musste sich dabei wie in den beiden vorherigen Konkurrenzen nur der Drittvertretung von Grün-Gold Bremen geschlagen geben.

Beim Heimturnier am kommenden Wochenende wollen die Nienburger die Teilnahme am Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga perfekt machen.

Das jüngste Abschneiden der TSZ-Formation ist laut Sprecher Simon Bultmann umso höher zu bewerten, da mit Marc Bußmann und Artjom Saveler zwei Neulinge ins Team rückten. Dieser Schritt war erforderlich geworden, weil sich Tim Schwiderke und Jörg Dicke aus privaten beziehungsweise beruflichen Gründen zurückgezogen hatten. Die Neuzugänge reihten sich jedoch erfreulich schnell in die homogene Mannschaft ein.

Die acht TSZ-Paare hatten in der Vorrunde einige Unsauberkeiten in ihrer Choreografie, erreichten aber nichtsdestotrotz sicher das große Finale der besten fünf Teams. Dort steigerten sich Bormanns Schützlinge und mussten wie bei den beiden vorigen Turnieren nur dem favorisierten C-Team vom Grün-Gold-Club Bremen den Vortritt lassen.

“Dreimal ist Bremer Recht” heißt es im Volksmund – und wenn es nach Simon Bultmann geht, ist das auch genug. “Bei unserem Heimturnier wollen wir Grün-Gold den einen oder anderen ersten Rang bei den Wertungsrichtern abnehmen”, formuliert der TSZ-Sprecher die Zielsetzung. Außerdem verspricht er dem Nienburger Publikum eine mitreißende Vorstellung, die gleichzeitig die Qualifikation zum Zweitliga-Aufstiegsturnier einbringen soll.

Einlass in der Meerbachhalle ist am Sonnabend ab 16 Uhr, die Konkurrenz startet um 17 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro für Erwachsene, ermäßigte Karten kosten sechs Euro. Im Vorverkauf können die Tickets telefonisch bei Nadine Bormann unter (01 72) 441 73 34 bestellt werden. Auf viel Unterstützung hofft auch das B-Team des 1. TSZ, das in der Oberliga Nord ebenfalls zu Hause antritt. Die Nachwuchstruppe will am Sonntag um 15 Uhr (Einlass ab 14 Uhr) einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Der Endstand, großes Finale: 1. Grün-Gold-Club Bremen C 1 1 1 1 1, 1. TSZ Nienburg 2 2 5 3 3; 3. Grün-Gold-Club Bremen D 3 3 4 2 4, 4. 1. Latin Team Kiel 4 4 2 5 2, 5. TSZ Creativ Osnabrück 5 5 3 4 5. – Kleines Finale: 6. TSA im Ahrensburger TSV 6 6 6 6 6, 7. TTC Gold und Silber Bremen 7 7 7 7 7.

DIE HARKE 04.04.2006